Deutsche Tageszeitung - Zahl der offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt im vierten Quartal 2024 gestiegen

Zahl der offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt im vierten Quartal 2024 gestiegen


Zahl der offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt im vierten Quartal 2024 gestiegen
Zahl der offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt im vierten Quartal 2024 gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt ist im vierten Quartal des vergangenen Jahres erstmals seit Ende 2022 wieder angestiegen. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, gab es zwischen Oktober und Dezember bundesweit 1,4 Millionen offene Stellen und damit zehn Prozent mehr als im dritten Quartal 2024. Den Anstieg führte das Institut auf "saisonale Muster" zurück.

Textgröße ändern:

Neben der Herbstbelebung, die in der Regel stattfindet, wenn nach dem Sommer wieder mehr Unternehmen neue Arbeitskräfte suchen, wirkt sich laut IAB auch der Wechsel beim Ausbildungs- und Studienjahr auf das Geschehen am Arbeitsmarkt aus. "Hinzu kommen Effekte durch das Weihnachtsgeschäft, zum Beispiel im Logistikbereich", erklärten die Forschenden.

Verglichen mit dem Vorjahr allerdings ging die Zahl der offenen Stellen den Angaben zufolge um 321.300 oder 19 Prozent zurück. 82 Prozent der Stellen waren im vierten Quartal 2024 sofort zu besetzen, das bedeutet, dass sie zu diesem Zeitpunkt bereits unbesetzt waren.

Das Institut untersucht viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im letzten Quartal des Vorjahres lagen demnach Antworten von rund 15.905 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche vor.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert

Die Gewinnmarge der Autosparte von Mercedes hat sich im dritten Quartal fast halbiert. Die bereinigte Umsatzrendite sackte von 4,8 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 2,5 Prozent ab, wie der Stuttgarter Autobauer am Mittwoch mitteilte. Als Gründe nannte er das wegbrechende China-Geschäft sowie Ausgaben für neue Produkte.

US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verkündet am Mittwoch ihre Leitzinsentscheidung (19.00 Uhr MEZ). Erwartet wird, dass die Fed den Leitzins dieses Mal unverändert lässt. Fed-Chef Kevin Warsh will die Entscheidung im Anschluss auf einer Pressekonferenz erläutern (19.30 Uhr MEZ).

Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten

Die geplante Aufweichung der strikten Vorgaben für Autos mit Verbrennermotor könnte einer Studie zufolge auf lange Sicht tausende Jobs in der EU kosten. Zwar würde eine weniger strenge Regulierung kurzfristig den Stellenabbau in der Verbrennungsmotorenproduktion bremsen, erklärte die Denkfabrik International Council on Clean Transportation (ICCT) am Mittwoch. Doch zugleich würde sich "das Beschäftigungswachstum in der Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen, der Batterieherstellung und dem Recycling sowie beim Aufbau und der Wartung der Ladeinfrastruktur verlangsamen".

Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar

Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar. Damit verlässt die größte Kryptowährung ihre bisherige Handelsspanne nach unten.

Textgröße ändern: