Deutsche Tageszeitung - Chinesische Exporte wachsen zu Jahresbeginn langsamer als erwartet

Chinesische Exporte wachsen zu Jahresbeginn langsamer als erwartet


Chinesische Exporte wachsen zu Jahresbeginn langsamer als erwartet
Chinesische Exporte wachsen zu Jahresbeginn langsamer als erwartet / Foto: © AFP/Archiv

China hat in den ersten beiden Monaten des Jahres weniger Waren exportiert als erwartet. Die Ausfuhren des Landes wuchsen im Januar und Februar nach Angaben des chinesischen Zolls vom Freitag um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte ein Wachstum von 5,9 Prozent vorausgesagt.

Textgröße ändern:

Insgesamt exportierte China in den ersten beiden Monaten des Jahres Waren im Wert von 539,9 Millionen Dollar (rund 499,6 Millionen Euro). Die Importe fielen in diesem Zeitraum deutlich um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bloomberg war von einem Wachstum von einem Prozent ausgegangen.

Die chinesische Wirtschaft leidet derzeit unter einer schwachen Binnennachfrage. Hinzu kommt der sich zuspitzende Handelskrieg mit den USA.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert

Die Gewinnmarge der Autosparte von Mercedes hat sich im dritten Quartal fast halbiert. Die bereinigte Umsatzrendite sackte von 4,8 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 2,5 Prozent ab, wie der Stuttgarter Autobauer am Mittwoch mitteilte. Als Gründe nannte er das wegbrechende China-Geschäft sowie Ausgaben für neue Produkte.

US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verkündet am Mittwoch ihre Leitzinsentscheidung (19.00 Uhr MEZ). Erwartet wird, dass die Fed den Leitzins dieses Mal unverändert lässt. Fed-Chef Kevin Warsh will die Entscheidung im Anschluss auf einer Pressekonferenz erläutern (19.30 Uhr MEZ).

Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten

Die geplante Aufweichung der strikten Vorgaben für Autos mit Verbrennermotor könnte einer Studie zufolge auf lange Sicht tausende Jobs in der EU kosten. Zwar würde eine weniger strenge Regulierung kurzfristig den Stellenabbau in der Verbrennungsmotorenproduktion bremsen, erklärte die Denkfabrik International Council on Clean Transportation (ICCT) am Mittwoch. Doch zugleich würde sich "das Beschäftigungswachstum in der Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen, der Batterieherstellung und dem Recycling sowie beim Aufbau und der Wartung der Ladeinfrastruktur verlangsamen".

Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar

Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar. Damit verlässt die größte Kryptowährung ihre bisherige Handelsspanne nach unten.

Textgröße ändern: