Deutsche Tageszeitung - Vattenfall will den nach eigenen Angaben größten Windpark Deutschlands bauen

Vattenfall will den nach eigenen Angaben größten Windpark Deutschlands bauen


Vattenfall will den nach eigenen Angaben größten Windpark Deutschlands bauen
Vattenfall will den nach eigenen Angaben größten Windpark Deutschlands bauen / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Der Energieversorger Vattenfall will 2026 mit dem Bau des nach eigenen Angaben größten Windparks Deutschlands beginnen. Die finale Investitionsentscheidung für das Vorhaben sei gefallen, wie das Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Ab 2028 sollen die Windanlagen in Betrieb gehen.

Textgröße ändern:

Laut Vattenfall sind in der Nordsee zwei Windparks geplant. Einer davon, Nordlicht 1, soll mit einer Leistung von rund 980 Megawatt der größte Windpark Deutschlands werden. Nordlicht 2, bei dem die finale Investitionsentscheidung noch unter Vorbehalt der erforderlichen Genehmigungen steht, soll eine Leistung von 630 Megawatt haben. Helene Biström, Chefin der Windsparte bei Vattenfall, sprach von einem "Meilenstein auf dem Weg in eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe".

Der Chemiekonzern BASF wird Vattenfall zufolge nicht mehr als Partner an dem Windparkprojekt in der Nordsee mitarbeiten. Die im vergangenen Jahr erworbenen Anteile von 49 Prozent kaufte Vattenfall zurück. BASF soll aber einen Teil des erzeugten Stroms abnehmen.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar

Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar. Damit verlässt die größte Kryptowährung ihre bisherige Handelsspanne nach unten.

Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins

Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins. Die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve steht unmittelbar bevor.

Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche

Zur Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll in Deutschland kommen weniger als fünf Prozent des Bundesgebietes in Frage. Laut einem am Dienstag veröffentlichten Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) scheiden nunmehr fünf Bundesländer bei der Suche nach einem geeigneten Endlagerstandort aus. Während Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) von einem wichtigen Schritt bei der Endlagersuche sprach, forderten Atomkraftgegner mehr Transparenz beim Auswahlprozess.

Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH

Der seit Jahren andauernde Rechtsstreit zwischen der Grünen-Politikerin Renate Künast und dem Facebook-Mutterkonzern Meta geht nun vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) weiter. Nach einer Verhandlung über ein in dem sozialen Netzwerk verbreitetes Falschzitat der früheren Bundeslandwirtschaftsministerin formulierte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Dienstag mehrere sehr grundlegende Fragen, zu denen der EuGH Stellung beziehen soll. Das Verfahren in Deutschland wurde ausgesetzt.

Textgröße ändern: