Deutsche Tageszeitung - Abriss von maroder Brücke: Berliner Ringbahn soll ab Ende April wieder fahren

Abriss von maroder Brücke: Berliner Ringbahn soll ab Ende April wieder fahren


Abriss von maroder Brücke: Berliner Ringbahn soll ab Ende April wieder fahren
Abriss von maroder Brücke: Berliner Ringbahn soll ab Ende April wieder fahren / Foto: © AFP/Archiv

Der Verkehr auf dem Berliner S-Bahn-Ring, der im Nordwesten der Hauptstadt derzeit wegen einer einsturzgefährdeten Autobahnbrücke unterbrochen ist, soll Ende April wieder anlaufen. "Ziel ist es, den S-Bahn-Verkehr so kurz wie möglich zu beeinträchtigen", erklärte die Senatsverwaltung der Hauptstadt am Freitag. Nach derzeitigem Stand kann der S-Bahn-Verkehr demnach ab 28. April wiederaufgenommen werden.

Textgröße ändern:

Die Autobahn GmbH hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass die einsturzgefährdete Brücke so schnell wie möglich abgerissen werden soll. Dafür werden die unter der Brücke verlaufenden Bahngleise mit einem "Fallbett" aus Kies geschützt, wie die Senatsverwaltung nun mitteilte. Die "Rückbauarbeiten" sollen demnach bis zum 25. April abgeschlossen sein.

Die Ringbahnbrücke befindet sich im Bereich des Autobahndreiecks Funkturm im Nordwesten der Hauptstadt. Mitte März war die darüber in nördlicher Richtung verlaufende dreispurige Autobahn A100 nach statischen Untersuchungen wegen Einsturzgefahr der Brücke gesperrt worden. Wegen nötiger Stützen für die Bücke wurde später auch der Bahnverkehr auf der Ringbahn unterbrochen.

Für den Autoverkehr ist mittlerweile eine Spur Richtung Norden über den Gegenverkehr für Pkw wieder frei. Es kommt aber weiterhin zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Lkw müssen den Bereich umfahren.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Social Media: Experten übergeben Abschlussbericht zu Medienschutz an Prien

Die Vorsitzenden der Expertenkommission zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt übergeben am Freitag ihren Abschlussbericht an Bildungs- und Familienministerin Karin Prien (CDU, 09.30 Uhr). Im Anschluss an die Übergabe findet nach einer Stellungnahme der Ministerin eine gemeinsame Diskussion mit den Vorsitzenden Nadine Schön und Olaf Köller statt. Ende Juni hatte die Kommission bereits 56 Empfehlungen für eine Gesamtstrategie vorgestellt.

Staatschef der Emirate in Berlin: Milliardeninvestitionen in Deutschland vereinbart

Beim ersten Staatsbesuch eines Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate in Deutschland sind Geschäfte in Milliardenhöhe vereinbart worden. Die Emirate wollen 40 Milliarden Euro in Deutschland investieren, wie aus einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der beiden Länder hervorgeht. Der Staatschef der VAE, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, hält sich noch bis Freitag in Deutschland auf. Neben Wirtschaftsfragen ging es bei dem Besuch auch um Außen- und Sicherheitspolitik.

Emirates fliegt künftig auch Berliner Flughafen BER an

Die Fluggesellschaft Emirates aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bekommt zusätzliche Landerechte in Deutschland. Künftig bietet Emirates tägliche Langstreckenflüge zwischen dem Berliner Flughafen BER und Dubai an, wie der Berliner Senat am Donnerstag mitteilte. Die Vereinbarung sei Teil eines neuen Luftverkehrsabkommens. Der Staatschef der Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, hält sich derzeit zu einem Staatsbesuch in Deutschland auf.

Steigende Preise: Europäische Zentralbank hebt Leitzins auf 2,5 Prozent an

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zum zweiten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs und dem daraus resultierenden Energiepreisschock die Zinsen erhöht. Der auch für Sparerinnen und Sparer wichtige Einlagenzinssatz steigt auf 2,5 Prozent, wie die EZB am Donnerstag mitteilte. Dies soll dabei helfen, die zuletzt deutlich gestiegene Inflation im Euroraum einzudämmen, könnte sich aber auch dämpfend auf das Wirtschaftswachstum auswirken.

Textgröße ändern: