Deutsche Tageszeitung - Inflation im April schwächt sich voraussichtlich leicht auf 2,1 Prozent ab

Inflation im April schwächt sich voraussichtlich leicht auf 2,1 Prozent ab


Inflation im April schwächt sich voraussichtlich leicht auf 2,1 Prozent ab
Inflation im April schwächt sich voraussichtlich leicht auf 2,1 Prozent ab / Foto: © AFP

Die Inflation in Deutschland hat sich nach vorläufigen Daten im April erneut leicht abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Erneut kletterten die Preise bei den Dienstleistungen mit 3,9 Prozent besonders stark, bei den Preisen für Energie hingegen gab es einen deutlichen Rückgang von minus 5,4 Prozent.

Textgröße ändern:

Im Vergleich zum Vormonat März stiegen die Verbraucherpreise im April um 0,4 Prozent an. Die sogenannte Kerninflation - also die Preisentwicklung ohne die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel und Energie - lag dem Statistikamt zufolge im April voraussichtlich bei 2,9 Prozent.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Steigende Preise: Europäische Zentralbank hebt Leitzins auf 2,5 Prozent an

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zum zweiten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs und dem daraus resultierenden Energiepreisschock die Zinsen erhöht. Der auch für Sparerinnen und Sparer wichtige Einlagenzinssatz steigt auf 2,5 Prozent, wie die EZB am Donnerstag mitteilte. Dies soll dabei helfen, die zuletzt deutlich gestiegene Inflation im Euroraum einzudämmen, könnte sich aber auch dämpfend auf das Wirtschaftswachstum auswirken.

EU-Behörde stuft Süßstoffe in Light-Getränken weiter als unbedenklich ein

Die gängigen Süßstoffe in Light-Getränken und zuckerfreiem Kaugummi sind nach Einschätzung der EU-Behörde für Ernährungssicherheit (Efsa) unbedenklich. Die zuständigen Experten fanden in einer regulären Überprüfung "keine Sicherheitsbedenken" im Zusammenhang mit aktuell üblichen Konzentrationen, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte 2023 zu Mäßigung gemahnt.

Trump unter Druck: Zinsen für Langfrist-Anleihen fast auf 20-Jahres-Hoch

Die Zinsen für langfristige US-Staatsanleihen sind so hoch wie seit rund zwei Jahrzehnten nicht mehr: Die Rendite von US-Schuldverschreibungen mit 30-jähriger Laufzeit kletterte am Donnerstag zeitweise auf 5,35 Prozent, den höchsten Stand seit 2007. Die Regierung von Präsident Donald Trump gerät durch den verteuerten Schuldendienst unter Druck, während die Staatsverschuldung bereits auf Rekordniveau ist.

Urteil: Befristete Neuvermietung in Milieuschutzgebiet darf verboten werden

Der Berliner Bezirk Neukölln darf Eigentümern verbieten, in einem sogenannten Milieuschutzgebiet Wohnungen auf Zeit möbliert zu vermieten, wenn diese vorher dauerhaft vermietet waren. Denn dabei handelt es sich um eine Nutzungsänderung, die genehmigt werden muss, wie das Verwaltungsgericht der Hauptstadt am Donnerstag entschied. Geklagt hatte eine Vermieterin von 15 Wohneinheiten.

Textgröße ändern: