Deutsche Tageszeitung - Wenig Wind: Stromerzeugung im ersten Quartal mehrheitlich mit Kohle und Gas

Wenig Wind: Stromerzeugung im ersten Quartal mehrheitlich mit Kohle und Gas


Wenig Wind: Stromerzeugung im ersten Quartal mehrheitlich mit Kohle und Gas
Wenig Wind: Stromerzeugung im ersten Quartal mehrheitlich mit Kohle und Gas / Foto: © AFP/Archiv

Wenig Wind in den ersten drei Monaten des Jahres hat dafür gesorgt, dass die Stromproduktion aus der Windkraft in Deutschland stark um 29,2 Prozent zurückgegangen ist. Ausgeglichen wurde das durch den Betrieb von Kohle- und Gaskraftwerken, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte: Die Stromproduktion aus fossilen Quellen stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 27,5 Prozent. Insgesamt wurde so etwas mehr als die Hälfte des Stroms mit Kohle und Gas erzeugt.

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Der Anteil der Stromproduktion aus Windkraft am gesamten Strommix sank von Januar bis März auf 27,8 Prozent - einen ähnlich niedrigen Anteil in einem ersten Quartal gab es zuletzt 2021, wie das Statistikamt mitteilte. Die Stromerzeugung aus Solaranlagen dagegen stieg von einem Anteil von 6,7 Prozent im Vorjahresquartal auf 9,2 Prozent.

Der mit Kohle erzeugte Strom kam laut Statistik auf einen Anteil von 27,0 Prozent im ersten Quartal, die Stromproduktion aus Erdgas machte im Energiemix 20,6 Prozent aus.

Insgesamt wurde in den drei ersten Monaten des Jahres den Angaben zufolge 1,9 Prozent weniger Strom ins Netz eingespeist.

(N.Loginovsky--DTZ)

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