Deutsche Tageszeitung - Trump-Anordnung: Ausländer müssen in US-Nationalparks mehr zahlen

Trump-Anordnung: Ausländer müssen in US-Nationalparks mehr zahlen


Trump-Anordnung: Ausländer müssen in US-Nationalparks mehr zahlen
Trump-Anordnung: Ausländer müssen in US-Nationalparks mehr zahlen / Foto: © AFP/Archiv

Ausländer sollen in den beliebten Nationalparks der USA künftig mehr Eintritt zahlen müssen. Dies kündigte Präsident Donald Trump am Donnerstag (Ortszeit) an. Mit der Erhöhung des Preises für ausländische Touristen sollten die Parks für US-Bürger "erschwinglich" bleiben.

Textgröße ändern:

Trump machte die Ankündigung zum Auftakt der ein Jahr lang andauernden Feierlichkeiten anlässlich des 250. Jahrestages der USA im Jahr 2026. "Anlässlich des Jahrestages habe ich gerade eine Verordnung unterzeichnet, die die Eintrittspreise für ausländische Touristen erhöht und gleichzeitig die Preise für Amerikaner niedrig hält", sagte der Präsident vor einer jubelnden Menge bei einer Kundgebung in Iowa. Auch für die Nationalparks solle das von ihm ausgegebene Motto "America First" (Amerika zuerst) gelten.

Zugleich wies er das Innen- und das Außenministerium an, "den internationalen Tourismus in Amerikas Nationalparks zu fördern". Die durch die Preiserhöhung für Ausländer erzielten Einnahmen sollten für bessere Infrastruktur und zur "Verstärkung der Freude" am riesigen Nationalparksystem des Landes genutzt werden, erklärte Trump. Dies ist eine der äußerst seltenen Maßnahmen des klimaskeptischen Präsidenten für die Umwelt.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Spritkrise: BSW-Gründerin Wagenknecht fordert Ablösung von Reiche und Klingbeil

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die Regierung scharf für ihr Krisenmanagement kritisiert und eine Ablösung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) gefordert. Von beiden sei bislang "kein vernünftiger Vorschlag" gekommen, um die Spritpreise zu senken, sagte sie am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Die Regierung sei in einem "erbärmlichen Zustand" und "nicht nur die Wirtschaftsministerin, sondern auch der Finanzminister müsste ausgetauscht werden".

"Milliardengrab E-Autos": Gewinn der größten 19 Autokonzerne 2025 stark geschrumpft

Der Bau von Elektroautos hat sich einer Studie zufolge für viele Autokonzerne weltweit zur "milliardenschweren Belastung" entwickelt. Abschreibungen auf Batteriefabriken, Entwicklungsprojekte und Modellreihen summierten sich bei Unternehmen in Europa und in den USA auf fast 60 Milliarden Euro, wie eine Analyse der Wirtschaftsberatung EY ergab. Der Gesamtgewinn von 19 führenden Autokonzernen weltweit schrumpfte 2025 demnach um 59 Prozent.

Autoindustrie stellt sich in Koalitionsstreit hinter Wirtschaftsministerin Reiche

Im Koalitionsstreit um die Reformpolitik hat sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) hinter Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gestellt. "Bundeswirtschaftsministerin Reiche argumentiert zu Recht, dass Wachstum die Grundlage für unsere soziale Marktwirtschaft ist und dass dafür eine strukturelle Neuaufstellung notwendig ist - ohne weitere Belastungen des Haushalts", sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller der "Bild am Sonntag".

Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr: Erde ist wie ein "Rettungsboot" im All

Nach ihrer Rückkehr zur Erde haben die Astronauten der Mondmission Artemis 2 die Menschheit zum Zusammenhalt aufgerufen. Die US-Astronautin Christina Koch sagte am Samstag bei einer Pressekonferenz im texanischen Houston, beim Blick aus der Raumkapsel im All sei ihr nicht nur die Erde aufgefallen, sondern "all das Schwarze um sie herum". Die Erde habe wie ein "Rettungsboot im Universum" gewirkt. "Eines weiß ich: Planet Erde - ihr seid eine Crew", sagte Koch.

Textgröße ändern: