Deutsche Tageszeitung - Autokonzern Stellantis meldet Verlust von 2,3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr

Autokonzern Stellantis meldet Verlust von 2,3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr


Autokonzern Stellantis meldet Verlust von 2,3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr
Autokonzern Stellantis meldet Verlust von 2,3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr / Foto: © AFP/Archiv

Der Autokonzern Stellantis hat für das erste Halbjahr 2025 einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro gemeldet. Der Hersteller von Marken wie Peugeot, Fiat, Opel und Chrysler legte am Montag vorläufige Zahlen vor und verwies dabei unter anderem auf die US-Zollpolitik. Über das erste Halbjahr ging demnach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,6 Prozent auf 74,3 Milliarden Euro zurück.

Textgröße ändern:

Im ersten Halbjahr 2024 hatte der multinationale Konzern noch einen Nettogewinn von 5,6 Milliarden Euro erzielt, was bereits ein starker Rückgang (minus 48 Prozent) gegenüber dem Rekordwert von 2023 war. Der Absatz von Kraftfahrzeugen ging im zweiten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 1,25 Millionen zurück, nachdem er in den ersten drei Monaten des Jahres um neun Prozent gesunken war.

Stellantis hatte die für den 30. April geplante Veröffentlichung von Finanzprognosen für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der Unsicherheit, die durch die Einführung der US-Zölle entstanden war, ausgesetzt. Die geprüften Finanzergebnisse für das erste Halbjahr sollen "wie geplant" am 29. Juli veröffentlicht werden, teilte der Konzern mit.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Herbststürme: Stromausfälle und Flugausfälle in einigen Ländern Europas

Zwei Stürme kurz hintereinander haben in Deutschland und anderen Teilen Europas zu Stromausfällen in mehr als 150.000 Haushalten und zur Streichung hunderter Flüge geführt. Von den Stromausfällen am Sonntag waren nicht nur gut 140.000 Haushalte in Großbritannien und Frankreich, sondern auch etwa 10.000 weitere rund um Freiburg im Breisgau betroffen. Hunderte Flüge, unter anderem am Airport Amsterdam Schiphol, einem der meistgenutzten Flughäfen Europas, fielen aus.

Israels Zentralbank kritisiert Netanjahus Aussagen zu "alternativer Wirtschaft"

In einem seltenen Schritt hat die israelische Zentralbank Aussagen von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kritisiert, wonach das Land mithilfe von Kryptowährungen eine "alternative Wirtschaft" zur Umgehung von Sanktionen aufbauen sollte. "Kryptowährungen können nicht dafür genutzt werden, Sanktionen gegen Israel zu umgehen", erklärte die Zentralbank am späten Samstagabend. Stattdessen sollte die Wirtschaft ihre Beziehungen zu ihren Handelspartnern bewahren und sich darauf konzentrieren, Sanktionen zu verhindern.

Sturm "Boelo": Zehntausende in Großbritannien ohne Strom - Flugausfälle in Amsterdam

Der Sturm "Boelo" hat in Großbritannien zu Stromausfällen und am Airport Amsterdam Schiphol, einem der meistgenutzten Flughäfen Europas, zur Streichung Dutzender Flüge geführt. Mehr als 82.000 Haushalte im Norden Großbritanniens waren am Sonntag wegen des Unwetters von der Stromversorgung abgeschnitten, wie der Branchenverband Energy Networks Association mitteilte. Seit den Schäden durch den vorangegangenen Sturm "Austen" sei die Stromversorgung in knapp 350.000 Haushalten wiederhergestellt worden.

Audi plant neues SUV-Werk mit 4500 Jobs in Georgia

Audi will rund vier Milliarden Dollar in sein erstes eigenes US-Werk investieren. Donald Trump präsentierte das Vorhaben im Wahlkampf, während IG Metall verbindliche Perspektiven für deutsche Standorte fordert.

Textgröße ändern: