Deutsche Tageszeitung - Finanz-Websites: Iranische Währung nach Reaktivierung von UN-Sanktionen auf Rekordtief

Finanz-Websites: Iranische Währung nach Reaktivierung von UN-Sanktionen auf Rekordtief


Finanz-Websites: Iranische Währung nach Reaktivierung von UN-Sanktionen auf Rekordtief
Finanz-Websites: Iranische Währung nach Reaktivierung von UN-Sanktionen auf Rekordtief / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Wiederinkrafttreten von UN-Sanktionen gegen den Iran ist der Wert der Landeswährung laut Finanz-Websites auf einen historischen Tiefstand gesunken. Auf dem Schwarzmarkt in der Islamischen Republik werde ein Dollar mittlerweile mit rund 1,12 Millionen Rial gehandelt und der Euro mit 1,32 Millionen Rial, hieß es am Sonntag auf den Referenz-Internetseiten Bonbast und AlanChand.

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Vor Inkraftsetzen des sogenannten Snapback-Mechanismus vor einem Monat, der zu der Reaktivierung der UN-Sanktionen führte, war der Dollar demnach noch mit gut einer Million Rial gehandelt worden. Anfang August waren es rund 900.000 Rial gewesen.

In der Nacht zu Sonntag war die Frist des von Deutschland, Frankreich und Großbritannien in Gang gesetzten sogenannten Snapback-Mechanismus abgelaufen. Damit wurden die nach dem Atomabkommen von 2015 abgebauten UN-Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt. Für den Iran, der bereits mit hoher Inflation und Infrastrukturproblemen zu kämpfen hat, dürften die UN-Sanktionen weitere wirtschaftliche Schwierigkeiten bedeuten.

Zweifelhaft ist allerdings, ob alle Länder sich an die Strafmaßnahmen halten. Der russische Vize-Botschafter bei der UNO, Dmitri Poljanski, hatte vorab bereits erklärt, dass sein Land die Wiedereinführung der Strafmaßnahmen als "null und nichtig" betrachte. Das iranische Außenministerium rief am Sonntag alle Länder auf, die UN-Sanktionen nicht umzusetzen, da sie "rechtlich unbegründet und nicht zu rechtfertigen" seien.

(W.Uljanov--DTZ)

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