Deutsche Tageszeitung - Deutsch-französische Versammlung für Erhalt von Nachtzung Berlin-Paris

Deutsch-französische Versammlung für Erhalt von Nachtzung Berlin-Paris


Deutsch-französische Versammlung für Erhalt von Nachtzung Berlin-Paris
Deutsch-französische Versammlung für Erhalt von Nachtzung Berlin-Paris / Foto: © BELGA/AFP/Archiv

Die beiden Vorsitzenden der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, Andreas Jung (CDU) und Brigitte Klinkert, haben dazu aufgerufen, die Nachtzugverbindung zwischen Berlin und Paris nicht einzustellen. "Die grenzüberschreitende Mobilität ist ein Grundpfeiler der Verbundenheit zwischen Frankreich und Deutschland", erklärten sie am Mittwoch. "Sie steht nicht nur für unsere geografische Nähe, sondern auch für unseren gemeinsamen Willen, die europäische Integration weiter voranzubringen."

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Der Betreiber des Nachtzugs, die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), hatten am Montag angekündigt, der Nachtzug werde zum 14. Dezember eingestellt - zwei Jahre nach dem Start. Das Unternehmen begründete das mit der Streichung von Subventionen des französischen Staates in Höhe von rund zehn Millionen Euro pro Jahr.

Jung aus Deutschland und Klinkert aus Frankreich erklärten, die Verbindung habe sich "gut etabliert" und sei zu einer "wichtigen Verbindung unserer Hauptstädte geworden". Sie verwiesen auf den Vertrag von Aachen von 2019, in dem Frankreich und Deutschland wichtige Projekte zur Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit formuliert hatten - Nachtzüge seien im Mai 2021 zu den "vorrangigsten Projekten" erklärt worden. Sie seien "ein starkes Symbol unserer Freundschaft".

Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung tagte erstmals im März 2019. Sie setzt sich aus 50 Abgeordneten des Bundestages sowie 50 Abgeordneten der Assemblée nationale zusammen.

(O.Zhukova--DTZ)

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