Deutsche Tageszeitung - Weinernte in Deutschland besser als im Vorjahr - aber weiter unterdurchschnittlich

Weinernte in Deutschland besser als im Vorjahr - aber weiter unterdurchschnittlich


Weinernte in Deutschland besser als im Vorjahr - aber weiter unterdurchschnittlich
Weinernte in Deutschland besser als im Vorjahr - aber weiter unterdurchschnittlich / Foto: © AFP

Die Weinernte in Deutschland fällt in diesem Jahr voraussichtlich besser aus als im sehr schwachen Vorjahr. Die absehbare Erntemenge liegt bei 8,2 Millionen Hektoliter Weinmost - fünf Prozent höher als 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Allerdings läge die Ernte 2025 damit weiterhin rund drei Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024.

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Die Weinernte im vergangenen Jahr war aufgrund schlechter Wetterbedingungen wie Spätfrösten und hoher Niederschläge besonders niedrig ausgefallen. Mit 7,8 Millionen Litern lag sie zwölf Prozent unter dem Vorjahresschnitt. "Die diesjährige Witterung bot insgesamt bessere Bedingungen für den Weinbau", erklärten die Statistiker.

Die größte Erntemenge entfällt voraussichtlich auf das Anbaugebiet Rheinhessen mit 2,2 Millionen Hektolitern, gefolgt von der Pfalz mit 2,0 Millionen Hektolitern. In Baden werden voraussichtlich 1,2 Millionen Hektoliter geerntet und in Württemberg gut 0,9 Millionen.

In den meisten und insbesondere in den kleineren Anbaugebieten fällt die Ernte deutlich besser aus als im Vorjahr. Besonders stark ist die Zunahme laut Statistikamt im Anbaugebiet Saale-Unstrut mit einem Plus von 275 Prozent - hier hatte es 2024 auch den stärksten Rückgang gegeben. In den beiden größten Anbaugebieten, Rheinhessen und Pfalz, fällt die Ernte hingegen schwächer aus als im Vorjahr.

Den Schätzungen zufolge entfallen 69 Prozent der Weinernte auf Weißmost und 31 Prozent auf Rotmost. Mit Blick auf die Rebsorten dominiert weiterhin der Riesling mit 1,9 Millionen Hektolitern und einer leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.

(A.Stefanowych--DTZ)

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