Deutsche Tageszeitung - Sterbefälle im dritten Quartal gesunken - Anstieg während Hitzewelle im Juli

Sterbefälle im dritten Quartal gesunken - Anstieg während Hitzewelle im Juli


Sterbefälle im dritten Quartal gesunken - Anstieg während Hitzewelle im Juli
Sterbefälle im dritten Quartal gesunken - Anstieg während Hitzewelle im Juli / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Sterbefälle ist im dritten Quartal 2025 gesunken. In allen drei Sommermonaten starben weniger Menschen als im Mittelwert der vier Vorjahre, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Im Juli war es ein Prozent weniger, im August waren es drei Prozent weniger und im September vier Prozent weniger. Insgesamt starben im dritten Quartal rund 228.000 Menschen.

Textgröße ändern:

Die Entwicklung der Sterbefallzahlen in den Sommermonaten der Vergleichsjahre war teilweise durch Hitzewellen oder durch die Corona-Pandemie geprägt. Weil derartige Einflüsse überwiegend ausblieben, gab es in diesem Sommer vergleichsweise wenig Tote. Nur Anfang Juli waren die Sterbefallzahlen während einer Hitzewelle um fünf Prozent gegenüber dem mittleren Wert der Jahre 2021 bis 2024 erhöht.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Trump warnt Teheran vor Erheben von Mautgebühren in Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat Teheran vor dem Erheben von Mautgebühren in der Straße von Hormus gewarnt. "Es gibt Berichte, dass der Iran Tanker, die durch die Straße von Hormus fahren, zur Kasse bittet", erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Das sollten sie besser nicht tun, und falls doch, sollten sie sofort damit aufhören."

US-Botschafter weist Vorwurf der Wahl-Einmischung in Ungarn zurück

Zwei Tage nach dem Besuch von US-Vizepräsident JD Vance in Budapest haben die USA den Vorwurf der Einmischung in die an diesem Sonntag stattfindende ungarische Parlamentswahl zurückgewiesen. Der US-Botschafter bei der Europäischen Union, Andrew Puzder, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag in Brüssel, zwar habe Vance, wie auch US-Präsident Donald Trump, sehr deutlich seine Unterstützung für den amtierenden Regierungschef Viktor Orban kundgetan, dies sei jedoch nicht als Wahl-Einmischung zu verstehen. Ungarn kündigte unterdessen an, US-Rohöl im Wert von 500 Millionen Dollar zu kaufen.

Iran-Krieg: IWF-Chefin erwartet Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf

Infolge des Iran-Kriegs rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer Ernährungskrise und nötigen Finanzhilfen von bis zu 50 Milliarden Dollar (rund 43 Milliarden Euro) für besonders bedürftige Länder. IWF-Chefin Kristalina Georgieva sagte am Donnerstag in Washington laut vorab verbreitetem Redetext, mindestens 45 Millionen Menschen seien dann voraussichtlich von Hunger betroffen. Die Nachfrage nach kurzfristigen IWF-Hilfen werde auf "zwischen 20 und 50 Milliarden US-Dollar steigen".

Studie: Deutsche Rüstungsbranche kann Nachfrage der Bundeswehr nicht bedienen

Die deutschen Rüstungsunternehmen können nach Einschätzung eines Beratungsunternehmens die Nachfrage durch die Bundeswehr auf absehbare Zeit nicht bedienen. Die deutschen Streitkräfte seien daher noch lange von Waffenimporten abhängig, berichtete der "Spiegel" am Donnerstag unter Berufung auf eine Modellrechnung der internationalen Strategieberatung Strategy&. Demnach könnte bis 2035 eine Lücke von bis zu 117 Milliarden Euro zwischen der Beschaffungsnachfrage und dem Wert der von deutschen Unternehmen produzierten Rüstungsgüter klaffen.

Textgröße ändern: