Deutsche Tageszeitung - Trump will Anfang 2026 nach China reisen

Trump will Anfang 2026 nach China reisen


Trump will Anfang 2026 nach China reisen
Trump will Anfang 2026 nach China reisen / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump will Anfang des kommenden Jahres nach China reisen. Er werde China "ziemlich früh im kommenden Jahr" besuchen, sagte Trump am Montag bei einem Empfang für den australischen Regierungschef Anthony Albanese im Weißen Haus. Ein genaues Datum nannte er nicht.

Textgröße ändern:

Trump betonte, er habe eine "großartige Beziehung" mit Chinas Präsidenten Xi Jinping. Ungeachtet dessen drohte er China erneut mit Zusatzzöllen von 100 Prozent ab dem 1. November, sollten die USA und die Volksrepublik ihren Handelsstreit nicht beilegen. Trump begründete dies mit den stärkeren chinesischen Exportkontrollen für Seltene Erden.

Der US-Präsident zeigte sich zugleich überzeugt, dass China in Taiwan vorerst nicht militärisch intervenieren werde. "China will das nicht tun", sagte Trump auf eine Journalistenfrage. Peking werde sich in dieser Frage nicht mit den USA als "mit Abstand größter Militärmacht der Welt" anlegen, sagte der Präsident weiter.

Das US-Verteidigungsministerium hatte kürzlich von einem möglichen chinesischen Übernahmeversuch in Taiwan im Jahr 2027 gesprochen. Die Volksrepublik hatte in den vergangenen Jahren rund um Taiwan mehrfach große Militärmanöver abgehalten. Peking betrachtet das demokratische und selbstverwaltete Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Isar Aerospace: Erfolgreicher Start von Trägerrakete "nur ein erster Schritt"

Der erfolgreiche Flug der Trägerrakete Spectrum in die Erdumlaufbahn war nach den Worten des Chefs des bayerischen Startups Isar Aerospace, Daniel Metzler, nur "ein erster Schritt". "Das Ziel war nicht, nur eine Rakete zu starten, sondern viele Raketen zu starten", sagte Metzler am Sonntag bei einer Online-Pressekonferenz. Ein weiterer Startplatz in Kanada sei bereits im Bau, neben dem norwegischen Weltraumbahnhof Andöya, von dem aus Spectrum am Samstag als erste privat entwickelte Rakete vom europäischen Kontinent aus geflogen war. Das Unternehmen sei darüber hinaus mit mehr als zwei Dutzend Ländern im Gespräch, sagte Metzler weiter.

Wirtschaftsweise: AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt würde Fachkräfte abschrecken 

Sollte die AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt an die Regierung kommen, könnte dies nach den Worten der Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, dringend benötigte Fachkräfte abschrecken und somit schwere wirtschaftliche Folgen haben. "Angesichts des Wahlprogramms ist zu erwarten, dass bei einer Regierungsübernahme der AfD das Bundesland als Standort für Fachkräfte und Unternehmen deutlich an Attraktivität verlieren würde", sagte Schnitzer dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Sonntag).

Bis September rund 52.500 Anträge für E-Auto-Prämie bewilligt

Mehr als drei Monate nach dem Start der neuen Kaufprämie für E-Autos hat das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) knapp 52.500 Anträge für die staatliche Förderung für ein Elektroauto bewilligt. Bis zum 1.September seien 52.473 Bewilligungen erteilt worden, teilte das Bafa am Samstag mit. Die Höhe der ausgezahlten Fördermittel betrug 230 Millionen Euro.

Panamakanalbehörde reduziert wegen El Niño Anzahl der täglich erlaubten Schiffe

Wegen des Klimaphänomens El Niño hat am Freitag die Reduzierung des Schiffsverkehrs im Panamakanal begonnen. Die Zahl der Schiffe, welche die Wasserstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik durchqueren dürfen, wird bis Mitte September schrittweise von 36 auf 32 pro Tag gesenkt, wie die Panamakanalbehörde mitteilte. Als Grund für die Entscheidung nannte die Behörde die niedrigen Wasserstände in den beiden künstlichen Seen, aus denen der Kanal gespeist wird.

Textgröße ändern: