Deutsche Tageszeitung - Import von Nudeln auf neuem Höchststand - Größte Menge kommt aus Italien

Import von Nudeln auf neuem Höchststand - Größte Menge kommt aus Italien


Import von Nudeln auf neuem Höchststand - Größte Menge kommt aus Italien
Import von Nudeln auf neuem Höchststand - Größte Menge kommt aus Italien / Foto: © AFP

Bei Spaghetti oder Tortellini vertrauen deutsche Verbraucher oft auf Originalware aus dem Land der Pasta: Deutschland hat im vergangenen Jahr so viele Nudeln importiert wie nie, und die meisten kamen aus Italien. Die Pasta-Einfuhr stieg um rund neun Prozent im Vorjahresvergleich auf fast 470.000 Tonnen und einen Wert von fast 647 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. 86 Prozent der Teigwaren stammten aus Italien.

Textgröße ändern:

Weitere wichtige Lieferländer waren Österreich (3,6 Prozent aller Nudelimporte) und die Türkei (1,5 Prozent).

In Deutschland selbst wurden nur knapp 290.000 Tonnen Nudeln und ähnliche Teigwaren hergestellt - also deutlich weniger als Importware. Dennoch stieg die Nudelproduktion hierzulande in den vergangenen zehn Jahren um knapp neun Prozent. Dieser Anstieg ist laut Statistikamt vor allem auf den Trend zu veganen Nudeln zurückzuführen: Seit 2023 werden hierzulande mehr Nudeln ohne Eier hergestellt als Nudeln mit Ei.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Bundesverkehrsminister: Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer "spannende Idee"

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) unterstützt die Idee, ein neues Ticket für gelegentliche Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel in ganz Deutschland einzuführen. "Das Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer ist eine spannende Idee. Denn ein einfacher Zugang zu den Angeboten von Bus und Bahn ist wichtig", sagte der Minister dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe). Die Digitalisierung könne dazu neue Möglichkeiten schaffen.

"Rassistischer Terroranschlag": Ein Toter bei Angriff in Pariser Vorstadt

Bei einem offenbar rassistisch motivierten Anschlag auf offener Straße im Großraum Paris hat ein Mann einen Menschen erschossen und fünf weitere verletzt. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sprach am Freitag von einem "rassistischen Terroranschlag". Der polizeibekannte Angreifer konnte festgenommen werden. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen zu dem Angriff, bei dem auch ein zwölfjähriges Mädchen schwer verletzt wurde.

Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky

First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben eine befristete Waffenruhe in einer von Russland besetzten Stadt im Süden der Ukraine erreicht. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump habe "erfolgreich eine Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine bewirkt, die auf die Stadt Oleschky begrenzt ist", erklärte ihr Büro im Weißen Haus am Freitag. Die Waffenruhe solle ab dem kommenden Donnerstag gelten.

VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen

Keine Annäherung im Streit um den massiven Sparkurs bei Volkswagen: Der Autobauer beharrte nach einem Krisentreffen am Freitag auf der Position, "angesichts der drastisch verschlechterten wirtschaftlichen Lage (...) so schnell wie möglich die Arbeitskosten zu senken". Ein Angebot zu Verhandlungen über Transfergesellschaften für bisherige Beschäftigte lehnte die IG Metall kategorisch ab. Die Gewerkschaft drohte mit Streiks ab dem Jahresende.

Textgröße ändern: