Deutsche Tageszeitung - CSU widerspricht Arbeitgeberpräsident: "Mütterrente steht nicht zur Debatte"

CSU widerspricht Arbeitgeberpräsident: "Mütterrente steht nicht zur Debatte"


CSU widerspricht Arbeitgeberpräsident: "Mütterrente steht nicht zur Debatte"
CSU widerspricht Arbeitgeberpräsident: "Mütterrente steht nicht zur Debatte" / Foto: © AFP/Archiv

Die CSU hat der Forderung des Arbeitgeberpräsidenten Rainer Dulger nach einem Stopp der Mütterrenten-Pläne eine deutliche Absage erteilt. "Die Mütterrente ist Teil des Rentenpakets der Bundesregierung und steht nicht zur Debatte", sagte der Landesgruppenchef der CSU im Bundestag, Alexander Hoffmann, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Zehn Millionen Mütter müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Lebensleistung anerkannt wird."

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Angesichts der anhaltenden Konjunkturschwäche hatte Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger den CSU-Vorsitzenden Markus Söder aufgefordert, auf die geplante Ausweitung der Mütterrente zu verzichten. "Die Mütterrente darf nicht weiter erhöht werden", sagte Dulger der "Augsburger Allgemeinen". "Der Staat muss die Mütterrente mit Steuergeld bezahlen - und dieses Geld fehlt dann für Investitionen."

Die Ausweitung der Mütterrente hatte die CSU innerhalb der Koalition aus Union und SPD durchgesetzt. Dabei geht es um Kinder, die vor 1992 geboren sind. Auch für sie soll künftig bei der Rentenberechnung die Erziehungsleistung von Müttern beziehungsweise Vätern im vollen Umfang von drei Jahren anerkannt werden. Dies führt dann zu entsprechend höheren Renten.

Hoffmann betonte nun: "Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, die Erziehungsleistung dieser Generationen bei der Rentenberechnung zu berücksichtigen."

(A.Stefanowych--DTZ)

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