Deutsche Tageszeitung - Burger King will Zahl seiner Restaurants in China binnen fünf Jahren verdoppeln

Burger King will Zahl seiner Restaurants in China binnen fünf Jahren verdoppeln


Burger King will Zahl seiner Restaurants in China binnen fünf Jahren verdoppeln
Burger King will Zahl seiner Restaurants in China binnen fünf Jahren verdoppeln / Foto: © AFP/Archiv

Der Fastfoodriese Burger King will die Zahl seiner Restaurants in China in nur fünf Jahren verdoppeln. Dazu gründete Burger King ein Gemeinschaftsunternehmen mit der chinesischen Investmentgesellschaft CPE, die umgerechnet 303 Millionen Euro in die Expansion stecken wird, wie die Burger-King-Mutter RBI am Montag mitteilte. Burger King gibt es seit 2005 in China - die Konkurrenten McDonald's und KFC sind dort aber weitaus präsenter.

Textgröße ändern:

Aktuell gibt es rund 1250 Restaurants von Burger King in China. Bis 2030 soll diese Zahl verdoppelt werden, bis 2030 auf über 4000, wie der kanadische Konzern Restaurant Brands International (RBI) mitteilte. Er ist seit 2014 im Besitz der Fastfoodkette mit Sitz in Florida.

Konkurrent McDonald's hat nach Angaben aus dem vergangenen Jahr mehr als 6800 Filialen in China, Kentucky Fried Chicken (KFC) aktuell sogar mehr als 12.600. RBI-Chef Joshua Kobza erklärte am Montag, für Burger King sei China nach wie vor "eine der langfristig aufregendsten Chance weltweit".

In dem Joint Venture namens Burger King China wird die chinesische CPE einen Anteil von 83 Prozent halten, wie RBI mitteilte. Auch die US-Kaffeehauskette Starbucks hatte in der vergangenen Woche angekündigt, eine Mehrheitsbeteiligung von 60 Prozent an ihrem China-Geschäft an eine Investmentgesellschaft in Hongkong zu verkaufen, mit der Starbucks ein Joint Venture gründet. Starbucks änderte damit nach 26 Jahren auf dem chinesischen Markt seine Strategie - der US-Konzern hat zuletzt Marktanteile an die einheimische Konkurrenz verloren.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

"Rassistischer Terroranschlag": Ein Toter bei Angriff in Pariser Vorstadt

Bei einem offenbar rassistisch motivierten Anschlag auf offener Straße im Großraum Paris hat ein Mann einen Menschen erschossen und fünf weitere verletzt. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sprach am Freitag von einem "rassistischen Terroranschlag". Der polizeibekannte Angreifer konnte festgenommen werden. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen zu dem Angriff, bei dem auch ein zwölfjähriges Mädchen schwer verletzt wurde.

Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky

First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben eine befristete Waffenruhe in einer von Russland besetzten Stadt im Süden der Ukraine erreicht. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump habe "erfolgreich eine Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine bewirkt, die auf die Stadt Oleschky begrenzt ist", erklärte ihr Büro im Weißen Haus am Freitag. Die Waffenruhe solle ab dem kommenden Donnerstag gelten.

VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen

Keine Annäherung im Streit um den massiven Sparkurs bei Volkswagen: Der Autobauer beharrte nach einem Krisentreffen am Freitag auf der Position, "angesichts der drastisch verschlechterten wirtschaftlichen Lage (...) so schnell wie möglich die Arbeitskosten zu senken". Ein Angebot zu Verhandlungen über Transfergesellschaften für bisherige Beschäftigte lehnte die IG Metall kategorisch ab. Die Gewerkschaft drohte mit Streiks ab dem Jahresende.

Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab

Der Versicherer Generali will bis 2030 drei Standorte in Deutschland schließen und 800 Stellen abbauen. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, sollen im Zuge einer neuen Standortstrategie die Teams aus Aachen, Nürnberg und Stuttgart jeweils an Regionalzentren in Köln, München und Karlsruhe zusammengelegt werden. Dadurch fielen die Arbeitsplätze weg.

Textgröße ändern: