Deutsche Tageszeitung - Durchschnittspreis für eine Tasse Glühwein weiter kräftig gestiegen

Durchschnittspreis für eine Tasse Glühwein weiter kräftig gestiegen


Durchschnittspreis für eine Tasse Glühwein weiter kräftig gestiegen
Durchschnittspreis für eine Tasse Glühwein weiter kräftig gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Der Preis für eine Tasse Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt ist in diesem Jahr erneut gestiegen: Im Schnitt werden 4,54 Euro ohne Pfand fällig und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen Coupons.de am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zu 2023 betrug der Anstieg demnach sogar 15 Prozent. Teuer ist Glühwein vor allem in Großstädten und auf bei Touristen beliebten Weihnachtsmärkten.

Textgröße ändern:

Der Gutscheinanbieter Coupons.de ermittelte die Preise für eine Tasse roten Glühwein ohne Pfand. Am günstigsten ist der Glühwein demnach in Zwönitz und Annaberg-Buchholz im Erzgebirge mit 3,00 oder 3,50 Euro. Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt im Westend, am Kölner Dom, auf dem Santa Pauli im Hamburger Ausgehviertel sowie vor dem Westfield in Hamburgs Hafen City kostet ein Becher Glühwein 5,00 Euro, auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin können sogar 7,50 Euro fällig werden.

Coupons.de befragte Citymarketing-Abteilungen, die Tourismusverbände der Städte, Weihnachtsmarktveranstalter oder Standbetreiber am Telefon und per Mail. Als Grund für die Preissteigerungen nannten Markt- und Standbetreiber demnach höhere Energiepreise, höhere Standgebühren und höhere Personalkosten.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Venezuelas Übergangspräsidentin kündigt Lohnerhöhung an

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hat eine Erhöhung der durch jahrelange Inflation und wirtschaftlichen Zusammenbruch ausgehöhlten Löhne in dem südamerikanischen Land angekündigt. Die "verantwortungsvolle" Erhöhung der Löhne werde am 1. Mai umgesetzt werden, sagte Rodríguez am Mittwoch (Ortszeit) in einer Fernsehansprache, ohne weitere Details zu nennen. Wirtschaftliche "Fehler" der Vergangenheit müssten "korrigiert" werden, fügte sie hinzu.

Wirtschaftsweiser Felbermayr erwartet dauerhaft hohe Benzin- und Dieselpreise

Trotz der jüngsten Entspannung an den Ölmärkten werden die Spritpreise in Deutschland nach Einschätzung des Wirtschaftsweisen Gabriel Felbermayr auch in den nächsten Monaten auf hohem Niveau bleiben. "Tankstellenpreise von unter zwei Euro sind illusorisch", sagte Felbermayr der "Welt" (Donnerstagsausgabe). Auch wenn sich die Lage im Nahen Osten weiter beruhige, müsse sich "das gesamte System erst in ein neues Gleichgewicht bewegen".

Al-Dschasira: Journalist im Gazastreifen bei israelischem Drohnenangriff getötet

Im Gazastreifen ist nach Angaben des katarischen Nachrichtensenders Al-Dschasira einer seiner Mitarbeiter bei einem israelischen Drohnenangriff getötet worden. Der für den Sender tätige Journalist Mohammed Wascheha sei getötet worden, als ein israelischer Drohnenangriff am Mittwoch sein Auto in der Stadt Gaza getroffen habe, berichtete der Sender. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.

USA fordern von Iran sofortige Öffnung der Straße von Hormus

Die USA haben den Iran zur sofortigen Öffnung der Straße von Hormus gedrängt. Präsident Donald Trump erwarte, dass die Meerenge "unverzüglich, schnell und sicher wieder geöffnet" werde, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Mittwoch in Washington. Jede Schließung sei "völlig inakzeptabel".

Textgröße ändern: