Deutsche Tageszeitung - Umfrage: Winter beeinflusst Homeoffice-Präferenz von Erwerbstätigen

Umfrage: Winter beeinflusst Homeoffice-Präferenz von Erwerbstätigen


Umfrage: Winter beeinflusst Homeoffice-Präferenz von Erwerbstätigen
Umfrage: Winter beeinflusst Homeoffice-Präferenz von Erwerbstätigen / Foto: © AFP

Der nahende Winter beeinflusst einer Umfrage zufolge die Entscheidung von Erwerbstätigen, ob sie lieber im Büro oder im Homeoffice arbeiten - auch aus gesundheitlichen Gründen. So geben 40 Prozent der Befragten an, im Winter verstärkt auf die Vermeidung von Ansteckungen zu achten und sich deshalb häufiger für das Homeoffice zu entscheiden, wie das auf Software für Arbeitsplatzbuchung spezialisierte Unternehmen Deskbird am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern:

Auf der anderen Seite bleibt laut der Umfrage auch im Winter die soziale Interaktion für Erwerbstätige wichtig. 43 Prozent der Befragten stimmen zu, dass das Bedürfnis nach sozialen Kontakten im Büro gerade in den Wintermonaten eine große Rolle spiele - trotz höherer Infektionsgefahr.

Zugleich geben 32 Prozent der Erwerbstätigen an, dass die langen, dunklen Wintertage ihre Entscheidung beeinflussen, ob sie ins Büro gehen. 29 Prozent sagen angesichts steigender Energiekosten außerdem, dass die Heizkosten bei ihrer Entscheidung ein wichtiger Faktor sind.

Für die Umfrage wurden dem Unternehmen zufolge 1106 Erwerbstätige in Deutschland befragt.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

"Rassistischer Terroranschlag": Ein Toter bei Angriff in Pariser Vorstadt

Bei einem offenbar rassistisch motivierten Anschlag auf offener Straße im Großraum Paris hat ein Mann einen Menschen erschossen und fünf weitere verletzt. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sprach am Freitag von einem "rassistischen Terroranschlag". Der polizeibekannte Angreifer konnte festgenommen werden. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen zu dem Angriff, bei dem auch ein zwölfjähriges Mädchen schwer verletzt wurde.

Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky

First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben eine befristete Waffenruhe in einer von Russland besetzten Stadt im Süden der Ukraine erreicht. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump habe "erfolgreich eine Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine bewirkt, die auf die Stadt Oleschky begrenzt ist", erklärte ihr Büro im Weißen Haus am Freitag. Die Waffenruhe solle ab dem kommenden Donnerstag gelten.

VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen

Keine Annäherung im Streit um den massiven Sparkurs bei Volkswagen: Der Autobauer beharrte nach einem Krisentreffen am Freitag auf der Position, "angesichts der drastisch verschlechterten wirtschaftlichen Lage (...) so schnell wie möglich die Arbeitskosten zu senken". Ein Angebot zu Verhandlungen über Transfergesellschaften für bisherige Beschäftigte lehnte die IG Metall kategorisch ab. Die Gewerkschaft drohte mit Streiks ab dem Jahresende.

Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab

Der Versicherer Generali will bis 2030 drei Standorte in Deutschland schließen und 800 Stellen abbauen. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, sollen im Zuge einer neuen Standortstrategie die Teams aus Aachen, Nürnberg und Stuttgart jeweils an Regionalzentren in Köln, München und Karlsruhe zusammengelegt werden. Dadurch fielen die Arbeitsplätze weg.

Textgröße ändern: