Deutsche Tageszeitung - Schauspielerin Ingrid van Bergen mit 94 Jahren gestorben

Schauspielerin Ingrid van Bergen mit 94 Jahren gestorben


Schauspielerin Ingrid van Bergen mit 94 Jahren gestorben
Schauspielerin Ingrid van Bergen mit 94 Jahren gestorben / Foto: © AFP/Archiv

Die Schauspielerin Ingrid van Bergen ist tot. Sie sei am Freitag im Alter von 94 Jahren bei sich Zuhause im niedersächsischen Eyendorf gestorben, teilte ihre Freundin und Mitbewohnerin Linda Schnitzler der "Bild"-Zeitung mit. Sie habe van Bergen tot in ihrem Bett gefunden.

Textgröße ändern:

"Sie ist ganz friedlich eingeschlafen, hatte einen entspannten und so schönen Gesichtsausdruck." Van Bergen habe die letzten zwei Tage nur noch im Bett gelegen und ihr gesagt, sie wolle nun sterben.

Van Bergen wurde in den 1950er Jahren zu einer der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen und spielte in einer Reihe zu Klassikern gewordenen Filmen wie "Des Teufels General", "Wir Wunderkinder", "Der eiserne Gustav". Auch international spielte van Bergen in verschiedenen erfolgreichen Filmen.

Ihr Name ist allerdings auch mit der Tötung ihres Liebhabers verbunden - wegen der tödlichen Schüsse wurde sie 1977 wegen Totschlags zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, 1981 kam sie wegen guter Führung vorzeitig frei. Ihre Film- und Fernsehkarriere konnte sie nach der Freilassung fortsetzen und spielte noch zahlreiche Rollen. Auch beim jüngeren Publikum bekannt wurde sie 2009 als Teilnehmerin des RTL-"Dschungelcamp", van Bergen konnte die damalige Staffel gewinnen.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen

Keine Annäherung im Streit um den massiven Sparkurs bei Volkswagen: Der Autobauer beharrte nach einem Krisentreffen am Freitag auf der Position, "angesichts der drastisch verschlechterten wirtschaftlichen Lage (...) so schnell wie möglich die Arbeitskosten zu senken". Ein Angebot zu Verhandlungen über Transfergesellschaften für bisherige Beschäftigte lehnte die IG Metall kategorisch ab. Die Gewerkschaft drohte mit Streiks ab dem Jahresende.

Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab

Der Versicherer Generali will bis 2030 drei Standorte in Deutschland schließen und 800 Stellen abbauen. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, sollen im Zuge einer neuen Standortstrategie die Teams aus Aachen, Nürnberg und Stuttgart jeweils an Regionalzentren in Köln, München und Karlsruhe zusammengelegt werden. Dadurch fielen die Arbeitsplätze weg.

Ein Toter bei rassistischem Anschlag nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt

Bei einem mutmaßlich rassistisch motivierten Angriff auf offener Straße in einer Vorstadt von Paris hat ein Mann einen Menschen erschossen und fünf weitere verletzt. Die Attacke sei "objektiv ein Anschlag mit rassistischer, wahrscheinlich islamfeindlicher Konnotation" gewesen, sagte der Bürgermeister der betroffenen Stadt Trappes, Ali Rabeh, am Freitag. Innenminister Laurent Nuñez sagte, es handele sich "eindeutig um ein terroristisches Verbrechen". Unter den Verletzten ist auch ein zwölfjähriges Mädchen.

Nach Trump-Deal: Erster Tanker mit russischem Diesel unterwegs nach New York

Im Rahmen des umstrittenen Diesel-Lieferabkommens zwischen den USA und Russland ist ein erster mit russischem Diesel beladener Tanker auf dem Weg nach New York. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker "Agioi Fanendes" befand sich am Freitag vor der Küste Helsinkis und führte New York als Zielhafen, wie das Analyseunternehmen Kpler mitteilte. Die Ukraine meldete unterdessen weiter anhaltende Ausfälle des von den USA zur Verfügung gestellten militärischen Kommunikationssystems Starshield.

Textgröße ändern: