Deutsche Tageszeitung - Schweinebestand in Deutschland leicht gewachsen

Schweinebestand in Deutschland leicht gewachsen


Schweinebestand in Deutschland leicht gewachsen
Schweinebestand in Deutschland leicht gewachsen / Foto: © AFP/Archiv

In Deutschland werden wieder etwas mehr Schweine gehalten. Zum Stichtag 3. November lag die Zahl von 21,5 Millionen Schweinen 2,8 Prozent über dem Wert vom Mai dieses Jahres und 0,9 Prozent über dem Vorjahreswert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Zehnjahresvergleich hingegen ist ein starker Rückgang zu erkennen: Der Schweinebestand ging den Angaben zufolge gegenüber 2015 um 22,3 Prozent oder 6,2 Millionen Tiere zurück.

Textgröße ändern:

Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe nahm im Vergleich zum Vorjahr weiter ab und sank um 2,7 Prozent (minus 430 Betriebe), wie das Statistikamt weiter mitteilte. Seit 2015 ist die Zahl der Betriebe damit um 40,8 Prozent eingebrochen. Die Entwicklung zu größeren Betrieben halte weiter an, erklärte zudem das Bundesamt. "Während im Jahr 2015 ein Betrieb durchschnittlich knapp 1100 Schweine hielt, waren es zehn Jahre später mehr als 1400 Tiere pro Betrieb."

Bei den Rindern blieb die Zahl der gehaltenen Tiere fast konstant. Anfang November waren es den Angaben zufolge 10,5 Millionen Rinder, davon 3,6 Millionen Milchkühe. Damit gab es 0,4 Prozent Rinder weniger im Vergleich zum Vorjahr. Der Schafbestand stieg unterdessen leicht um 0,8 Prozent (plus 12.100 Tiere).

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Krise bei VW: Weitere Gespräche mit IG Metall über Vereinbarung aus 2024

Im Streit um den Sparkurs bei Volkswagen treffen sich am Freitag erneut Vertreterinnen und Vertreter von IG Metall, Betriebsrat und Management zu einem sogenannten Überprüfungsgespräch. Die Arbeitnehmervertreter fordern Antworten auf Fragen zur Zukunft der Werke des Autobauers bis in die 2030er Jahre. In der Tarifeinigung 2024 hatte das VW-Management eine Reihe von Zusagen zu Investitionen und neuen Produkten gemacht.

Finnland erteilt Betriebsgenehmigung für unterirdisches Endlager für Atommüll

Finnland hat den Betrieb des weltweit ersten Endlagers für abgebrannte Kernbrennstoffe genehmigt. Wie das Entsorgungsunternehmen Posiva am Donnerstag erklärte, soll das Lager in der Gemeinde Eurajoki im Südwesten Finnlands bald den Betrieb aufnehmen, ein genaues Datum steht demnach aber noch nicht fest. Der Bau des unterirdischen Lagers namens "Onkalo" - Finnisch für Höhle - war vor 22 Jahren begonnen worden.

Müll rausbringen und Abwaschen war einmal - Erleichterungen für Airbnb-Gäste

Vor dem Verlassen einer Airbnb-Unterkunft noch den Müll rausbringen oder das Geschirr spülen - das gehört künftig der Vergangenheit an: Die Plattform für Kurzzeitvermietungen verschärft ihre Vorgaben für Anbieter von Unterkünften. Diese dürfen ihren Gästen künftig deutlich weniger vorschreiben. Feedback von Airbnb-Nutzern habe ergeben, dass die bisherigen Regeln oft "verwirrend, einschränkend und schwer umsetzbar" seien, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Deshalb würden sie überarbeitet.

Steuerschätzung: Klingbeil sieht trotz Mehreinnahmen 2027 "keine neuen Spielräume"

Mehr Steuereinnahmen als erwartet, aber keine Luft für neue Entlastungen: Obwohl der Bund für das kommende Jahr mit zusätzlichen Einnahmen von 4,1 Milliarden Euro rechnen kann, sieht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) "keine neuen Spielräume" im Haushalt und verweist auf eine weiter notwendige Konsolidierung. Anlässlich der neuen Steuerschätzung erteilte er am Donnerstag auch den Forderungen aus den Ländern und der Wirtschaft nach einer Senkung der Stromsteuer für alle eine Absage.

Textgröße ändern: