Deutsche Tageszeitung - Börsenhoch in Großbritannien: Index übersteigt erstmals Marke von 10.000 Punkten

Börsenhoch in Großbritannien: Index übersteigt erstmals Marke von 10.000 Punkten


Börsenhoch in Großbritannien: Index übersteigt erstmals Marke von 10.000 Punkten
Börsenhoch in Großbritannien: Index übersteigt erstmals Marke von 10.000 Punkten / Foto: © POOL/AFP/Archiv

An der Börse in London hat der Börsenindex FTSE 100 am ersten Handelstag des neuen Jahres einen neuen Rekord aufgestellt: Er übersprang erstmals überhaupt die Marke von 10.000 Punkten. Zu Beginn des Handels am Freitag legte der Index um 0,1 Prozent zu und lag bei 10.033,75 Punkten. In dem Index sind die 100 größten börsennotierten Unternehmen des Landes vertreten, darunter BP, Vodafone oder der Bankenkonzern HSBC.

Textgröße ändern:

Der FTSE 100 war schon im vergangenen Jahr stark gestiegen - um mehr als 21 Prozent. Das war der stärkste Anstieg seit 16 Jahren.

Ein Grund für den neuen Rekord am Freitag war unter anderem der Sprung, den die Aktie des Goldproduzenten Fresnillo machte. Im vergangenen Jahr hatte das Wertpapier angesichts immer neuer Goldpreisrekorde um 436 Prozent zugelegt.

Nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Deutschland und vielen anderen Ländern waren die Aktienkurse im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Der Deutsche Aktienindex hatte am 30. Dezember, dem letzten Handelstag des Jahres 2025, den Stand von rund 24.490 Punkten erreicht - ein Plus von 23 Prozent im Vorjahresvergleich. In Europa waren es dank gestiegener Verteidigungsausgaben vor allem auch Rüstungsunternehmen, deren Börsenwerte kräftig zulegten.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Commerzbank bekräftigt Ablehnung von Übernahme durch Unicredit

Die Frankfurter Commerzbank hat ihre Ablehung der von der italienischen Unicredit angestrebten Übernahme bekräftigt. Das Angebot der italienischen Großbank biete "kein ausreichendes Wertschöpfungspotenzial" für die Commerzbank-Aktionäre, erklärte das deutsche Institut am Dienstag. Ein Großteil der von der Unicredit skizzierten Potenziale könne die Commerzbank auch eigenständig erwirtschaften - ohne das Risiko einer Zusammenlegung.

Hohe Preise: Verbrauch von Fruchtsaft sinkt - Gemüsesaft legt zu

Im vergangenen Jahr ist in Deutschland weniger Fruchtsaft getrunken worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fruchtsäften und Nektaren ging um sechs Prozent auf gut 20 Liter pro Person zurück, wie der Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie (VdF) am Dienstag mitteilte. Der Verband führt dies auf die gestiegenen Preise etwa für Orangensaft zurück.

Klingbeil plant Milliarden-Entlastung von Ländern und Kommunen

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant Milliarden-Entlastungen für Länder und Kommunen. Die finanzielle Unterstützung der Länder im Umfang von etwa einer Milliarde Euro jährlich bis 2029 soll die klammen Städte und Gemeinden besser aufstellen, wie aus einem Gesetzentwurf vorgeht, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Die Vorlage aus dem Finanzministerium wird derzeit innerhalb der Bundesregierung abgestimmt und soll in Kürze dem Kabinett vorgelegt werden.

CDU-Politiker Müller: Staat kann Ölpreisschock nicht vollständig ausgleichen

Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) dämpft Erwartungen an umfassende staatliche Entlastungen für Autofahrerinnen und -fahrer wegen der Spritpreiskrise. "Jetzt braucht es Ehrlichkeit statt leerer Versprechungen", sagte Müller am Dienstag der "Welt". "Den Preisschock können wir nicht vollständig aus Steuermitteln ausgleichen." Solange die Krise in der Straße von Hormus anhalte, blieben die Energiepreise hoch.

Textgröße ändern: