Deutsche Tageszeitung - Tesla-Auslieferungen im vierten Quartal stärker als erwartet gesunken

Tesla-Auslieferungen im vierten Quartal stärker als erwartet gesunken


Tesla-Auslieferungen im vierten Quartal stärker als erwartet gesunken
Tesla-Auslieferungen im vierten Quartal stärker als erwartet gesunken / Foto: © AFP/Archiv

Der US-Elektroautobauer Tesla hat den Spitzenplatz als weltweit größter Hersteller von Elektroautos an den Konkurrenten BYD aus China verloren. Im vierten Quartal büßte Tesla bei den Absatzzahlen stärker als erwartet ein und lieferte nach Unternehmensangaben vom Freitag im Gesamtjahr rund 1,64 Millionen Fahrzeuge aus. Bereits am Donnerstag hatte BYD mitgeteilt, dass das chinesische Unternehmen 2025 insgesamt 2,26 Millionen Elektroautos verkaufte.

Textgröße ändern:

Tesla hingegen verbuchte zuletzt einen deutlichen Absatzrückgang: Die Auslieferungen brachen im vierten Quartal nach 495.000 Fahrzeugen im Vorjahreszeitraum auf 418.227 Stück ein, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten im Vorfeld zwar mit einem Rückgang gerechnet, waren aber von einem Absatz von noch rund 449.000 Fahrzeuge ausgegangen.

Im dritten Quartal hatte Tesla noch einen Verkaufsrekord gemeldet, der allerdings auf einen Anstieg der Auslieferungen vor dem Auslaufen von US-Steuerbegünstigungen für Elektrofahrzeuge zurückging. Zudem leidet das Unternehmen unter dem politischen Engagement seines Chefs Elon Musk für US-Präsident Donald Trump. Insbesondere in Europa brachen die Absätze ein.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Höherer CO2-Preis: Tanken zu Jahresbeginn deutlich teurer

Der seit Anfang des Jahres geltende höhere CO2-Preis hat das Tanken deutlich verteuert. Am letzten Tag des Jahres 2025 kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,675 Euro - am 1. Januar waren es 1,709 Euro, also 3,4 Cent mehr. Das ergab eine aktuelle Auswertung des ADAC in München. Der Preis für Diesel stieg demnach sogar um vier Cent: von 1,618 Euro pro Liter am 31. Dezember auf 1,658 Euro am 1. Januar.

Rund ein Viertel plant "Digital Detox" - nur wenige laut Umfrage aber konsequent

Rund ein Viertel der regelmäßigen Nutzer von Smartphones und sozialen Netzwerken in Deutschland plant einer Umfrage zufolge zum Jahresstart eine digitale Auszeit, auch bekannt als "Digital Detox". Wie aus der am Freitag vom Branchenverband Bitkom in Berlin veröffentlichen Befragung hervorgeht, soll sie im Schnitt allerdings nur drei Tage dauern. Etwa die Hälfte der Digitalfastenden plant demnach sogar nur einen Tag dafür ein.

Jugendliche wollen auf Zug springen: Zwölfjährige in Bayern überrollt und getötet

Eine Zwölfjährige ist in Bayern bei dem Versuch ums Leben gekommen, gemeinsam mit Freunden auf einen abfahrenden Zug aufzuspringen. Die Jugendliche sei gestürzt und unter die Bahn geraten, teilte die Polizei in Nürnberg am Freitag mit. Das Unglück ereignete sich demnach bereits am 21. Dezember an einem S-Bahnhof in der Gemeinde Markt Feucht im Landkreis Nürnberger Land. Die Zwölfjährige starb am folgenden Tag.

Börsenhoch in Großbritannien: Index übersteigt erstmals Marke von 10.000 Punkten

An der Börse in London hat der Börsenindex FTSE 100 am ersten Handelstag des neuen Jahres einen neuen Rekord aufgestellt: Er übersprang erstmals überhaupt die Marke von 10.000 Punkten. Zu Beginn des Handels am Freitag legte der Index um 0,1 Prozent zu und lag bei 10.033,75 Punkten. In dem Index sind die 100 größten börsennotierten Unternehmen des Landes vertreten, darunter BP, Vodafone oder der Bankenkonzern HSBC.

Textgröße ändern: