Deutsche Tageszeitung - Weltweit 418 Tote durch Flugzeugabstürze im vergangenen Jahr

Weltweit 418 Tote durch Flugzeugabstürze im vergangenen Jahr


Weltweit 418 Tote durch Flugzeugabstürze im vergangenen Jahr
Weltweit 418 Tote durch Flugzeugabstürze im vergangenen Jahr / Foto: © AFP/Archiv

Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Toten durch Flugzeugabstürze weltweit erneut zugenommen. 2025 starben insgesamt 418 Passagiere, Crew-Mitglieder und Menschen am Boden bei zehn Unglücken mit zivilen Maschinen, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in Berlin am Montag mitteilte. 2024 waren 334 Menschen ums Leben gekommen, 2023 nur 80. Langfristig sinke "die geringe Zahl der Verunglückten" jedoch tendenziell weiter, erklärte der Verband.

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Allein 229 Fluggäste und zwölf Crew-Mitglieder kamen demnach beim schwersten Unglück des Jahres im Juni zu Tode, dem Absturz einer Air-India-Maschine. Nur ein Insasse überlebte die Tragödie. Die Daten, die auf das Aviation Safety Networks zurückgehen, umfassen Unglücke von Passagier- und Frachtmaschinen. Nicht erfasst werden Militärmaschinen und kleinere Flugzeuge mit weniger als 14 Passagiersitzen. In Deutschland gab es 2025 keine Flugzeugunglücke.

Den bisherigen Tiefstand der Todeszahlen erreichte die zivile Luftfahrt 2017, als bei einem Passagieraufkommen von vier Milliarden Menschen 37 Passagiere ums Leben kamen. In den Jahren bis zur Corona-Pandemie gab es dann wieder jeweils mehr Tote bei zugleich weiter steigendem Passagieraufkommen. 2025 reisten rund 4,79 Milliarden Menschen weltweit mit dem Flugzeug, wie der BDL in Berufung auf die UN-Luftfahrtorganisation ICAO weiter mitteilte.

Den Angaben zufolge starben in den 70er Jahren jährlich deutlich mehr als 1000 Menschen bei Flugzeugunglücken, teilweise über 2000. Gleichzeitig war das Passagieraufkommen mit durchschnittlich rund 440 Millionen viel geringer. Die statistische Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, lag damals bei eins zu 264.000. Im vergangenen Jahr lag sie bei eins zu fast 11,5 Millionen.

(W.Novokshonov--DTZ)

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