Deutsche Tageszeitung - Urteil in südfranzösischem Immobilienskandal steht an

Urteil in südfranzösischem Immobilienskandal steht an


Urteil in südfranzösischem Immobilienskandal steht an
Urteil in südfranzösischem Immobilienskandal steht an / Foto: © AFP/Archiv

In einem der größten Immobilienskandale Frankreichs mit einem Gesamtschaden in Höhe von 1,2 Milliarden Euro steht am Donnerstag in Marseille das Urteil an. Angeklagt sind 14 Personen und das Unternehmen Apollonia, das seine Kunden zur Aufnahme zahlreicher Kredite für Immobilien motivierte, die sie in die Überschuldung brachten. Die Kunden mussten teilweise Blanko-Dokumente unterschreiben. Die Schuldenberge beliefen sich auf bis zu vier Millionen Euro.

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Das Unternehmen gaukelte ihnen nach Darstellung der Staatsanwaltschaft vor, die Kredite durch Mieteinnahmen und Steuererleichterungen finanzieren zu können. Dabei nahm es zwischen 2004 und 2009 Kommissionen in Höhe von 115 Millionen Euro ein. Die Staatsanwaltschaft beantragte für das Ehepaar, das das Unternehmen leitete, die Höchststrafe von zehn Jahren Haft. Die beiden Hauptangeklagten weisen die Vorwürfe von sich.

(M.Travkina--DTZ)

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