Deutsche Tageszeitung - Kanzler Merz spricht auf Weltwirtschaftsforum in Davos

Kanzler Merz spricht auf Weltwirtschaftsforum in Davos


Kanzler Merz spricht auf Weltwirtschaftsforum in Davos
Kanzler Merz spricht auf Weltwirtschaftsforum in Davos / Foto: © AFP/Archiv

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Mittwoch zum Weltwirtschaftsforum nach Davos in der Schweiz reisen und dort am Donnerstag vor den Teilnehmern sprechen. Das teilte ein Regierungssprecher am Freitag in Berlin mit.

Textgröße ändern:

Merz will sich demnach zunächst am Mittwochabend mit internationalen Investoren austauschen. Am Donnerstag werde der Bundeskanzler ein Gespräch mit internationalen Wirtschaftsspitzen führen und im Anschluss eine Rede vor dem Plenum des Weltwirtschaftsforums halten.

Dem Kanzler geht es nach Angaben des Sprechers bei den Gesprächen in Davos darum, Brücken zu Unternehmen, zu Investoren und internationalen Partnern zu bauen. Ein wichtiges Ziel sei es, "für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu werben". Damit solle insbesondere auch die Investitionstätigkeit privater Investoren in Deutschland gestärkt werden.

Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos findet vom 19. bis 23. Januar statt. Erwartet werden knapp 3000 hochrangige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft. Auch US-Präsident Donald Trump hat sich nach Angaben der Organisatoren zu dem Treffen angekündigt.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Ab November "dauerhaft": Deutsche Bahn verlängert für Ferien eingeführtes Familienticket

Das zunächst nur für einen begrenzten Zeitraum im Sommer eingeführte Familienticket der Deutschen Bahn soll ab November dauerhaft angeboten werden. "Wir haben uns entschieden, das Familienticket, das wir zunächst zeitweise für die Sommerferien eingeführt hatten, dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen", sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla der "Bild am Sonntag". Eine Hin- und Rückfahrt für Familien kostet in dem Tarif 99,99 Euro inklusive ICE-Reservierung.

Nach Scheitern von Wohnungsgesetz in Spanien: Zehntausende demonstrieren für bezahlbaren Wohnraum

Nach dem Nein des spanischen Parlaments zu einem Regulierungspaket gegen die Wohnungsnot haben am Samstag erneut zehntausende Menschen im Land für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. In Madrid zogen mehrere Demonstrationszüge durch das Stadtzentrum. Auf einem großen Transparent stand "Auf zum Generalstreik". Nach Behördenangaben beteiligten sich alleine in der Hauptstadt 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000.

Trump lobt Freigabe europäischer Ölreserven - Keine Drohung mit Diesel-Exportstopp mehr

US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung der europäischen G7-Staaten zur Freigabe der Ölreserven gelobt - seine Drohung mit einem Diesel-Exportstopp der USA zog er zurück. "Was Europa gemacht hat, war wirklich eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) auf die Frage eines AFP-Journalisten. Ein Exportstopp habe auch nie "wirklich auf dem Tisch gelegen". In Deutschland kritisierten die Grünen die Freigabe als "politische Dummheit".

Grüne kritisieren Freigabe von Ölreserven als "politische Dummheit"

Die Grünen haben die Entscheidung der G7-Staaten zur Freigabe von Öl und Diesel aus ihren nationalen Reserven scharf kritisiert. "Die Freigabe ist ein Fehler, schlimmer noch: eine politische Dummheit", sagte der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner am Samstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Die Reserven sind für echte Notfälle da und nicht für einen amerikanischen Präsidenten, dem im Wahlkampf die Felle davonschwimmen."

Textgröße ändern: