Deutsche Tageszeitung - Rekordjahr: 1,52 Milliarden Touristen sind 2025 laut UNO ins Ausland verreist

Rekordjahr: 1,52 Milliarden Touristen sind 2025 laut UNO ins Ausland verreist


Rekordjahr: 1,52 Milliarden Touristen sind 2025 laut UNO ins Ausland verreist
Rekordjahr: 1,52 Milliarden Touristen sind 2025 laut UNO ins Ausland verreist / Foto: © AFP/Archiv

Trotz steigender Preise und geopolitischer Unsicherheiten haben rund 1,52 Milliarden Menschen 2025 eine touristische Auslandsreise unternommen. Das sei ein neuer Rekord und werde von einem starken Anstieg in Asien und Afrika angetrieben, erklärte die UN-Tourismusorganisation mit Sitz in Madrid am Dienstag. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Touristen weltweit um 4,0 Prozent.

Textgröße ändern:

"Wir erwarten, dass sich dieser positive Trend 2026 fortsetzt, da die Weltwirtschaft voraussichtlich stabil bleiben wird und die Ziele, die noch unter dem Niveau vor der Pandemie bleiben, vollends aufholen", erklärte die Generalsekretärin der Organisation, Cheikha Al Nowais.

Der stärkste Anstieg wurde 2025 bei den Ankünften von Touristen in Afrika verzeichnet - sie wuchsen um 8,0 Prozent auf 81 Millionen. Besonders Marokko und Tunesien profitierten von internationalen Urlaubern. In die Asien-Pazifik-Region reisten 331 Millionen Menschen, ein Plus von 6,0 Prozent. Dennoch lag die Region damit noch bei etwa 91 Prozent ihres Niveaus vor der Pandemie.

Europa ist weiterhin das weltweit beliebteste Ziel für Touristen. Die europäischen Länder verzeichneten 793 Millionen internationale Ankünfte und damit einen Anstieg von 4,0 Prozent zum Vorjahr. Im Vergleich zum Vor-Pandemie-Jahr 2019 waren es sechs Prozent mehr.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Müll rausbringen und Abwaschen war einmal - Erleichterungen für Airbnb-Gäste

Vor dem Verlassen einer Airbnb-Unterkunft noch den Müll rausbringen oder das Geschirr spülen - das gehört künftig der Vergangenheit an: Die Plattform für Kurzzeitvermietungen verschärft ihre Vorgaben für Anbieter von Unterkünften. Diese dürfen ihren Gästen künftig deutlich weniger vorschreiben. Feedback von Airbnb-Nutzern habe ergeben, dass die bisherigen Regeln oft "verwirrend, einschränkend und schwer umsetzbar" seien, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Deshalb würden sie überarbeitet.

Steuerschätzung: Klingbeil sieht trotz Mehreinnahmen 2027 "keine neuen Spielräume"

Mehr Steuereinnahmen als erwartet, aber keine Luft für neue Entlastungen: Obwohl der Bund für das kommende Jahr mit zusätzlichen Einnahmen von 4,1 Milliarden Euro rechnen kann, sieht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) "keine neuen Spielräume" im Haushalt und verweist auf eine weiter notwendige Konsolidierung. Anlässlich der neuen Steuerschätzung erteilte er am Donnerstag auch den Forderungen aus den Ländern und der Wirtschaft nach einer Senkung der Stromsteuer für alle eine Absage.

Söder will mit Geberländern Extremismusklausel im Länderfinanzausgleich durchsetzen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist mit einer Forderung nach einer Extremismusklausel im Länderfinanzausgleich auf ein geteiltes Echo gestoßen. Zustimmung für seine Idee kam von dem hessischen Regierungschef Boris Rhein (CDU), der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) sprach von einem "falschen Weg".

Panne bei der Tabaksteuer: Klingbeil verspricht rasche Aufklärung

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat eine rasche Aufklärung der Panne bei der Tabaksteuererhöhung versprochen. Natürlich solle geklärt werden, was in seinem Haus passiert sei, sagte Klingbeil am Donnerstag in Berlin. "Deswegen sind wir jetzt auch dabei, diesen Fehler zu beheben." Durch eine Formulierungspanne im Gesetzestext ist die Tabaksteuer zumindest auf dem Papier schon vor dem geplanten Inkraftreten ab dem Jahreswechsel deutlich erhöht worden.

Textgröße ändern: