Deutsche Tageszeitung - "Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor

"Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor


"Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor
"Neues Gaza": US-Präsident Trump stellt Immobilienprojekt für Gazastreifen vor / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos seine Pläne für einen Wiederaufbau des Gazastreifens vorgestellt, die unter anderem den Bau luxuriöser Wolkenkratzer mit Blick aufs Mittelmeer vorsehen. "Ich werde in Gaza großen Erfolg haben, das wird ein wunderschöner Anblick", sagte Trump am Donnerstag bei der Gründung seines umstrittenen "Friedensrates". Trump sagte, er sei "im Herzen" immer noch Immobilienunternehmer und sehe im Gazastreifen "ein großartiges Stück Land" am Meer.

Textgröße ändern:

Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner stellte dann die Einzelheiten seines "Masterplans" für ein "Neues Gaza" vor. Er zeigte Entwürfe für neue Wohngebiete, die neben Hochhäusern auch Luxushotels vorsehen. "Es könnte eine Hoffnung sein", sagte Kushner. Durch das Bauprojekt könne der Gazastreifen zum "Reiseziel" werden. Der schmale Küstenstreifen ist nach dem zweijährigen Krieg zwischen der islamistischen Hamas und Israel fast vollständig zerstört.

Kushner rechnet nach eigenen Angaben mit einer Bauzeit von nur drei Jahren. "Im Nahen Osten werden solche Städte für zwei oder drei Millionen Menschen in drei Jahren gebaut", sagte der Trump-Schwiegersohn, der auch selbst Immobilienentwickler ist.

Um Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen im Gazastreifen wieder aufzubauen, sind seinen Angaben zufolge Investitionen in Höhe von 25 Milliarden Dollar (mehr als 21,3 Milliarden Euro) erforderlich. Sobald die Hamas gemäß dem im Oktober von Trump vorgestellten 20-Punkte-Plan für den Gazastreifen entwaffnet sei, werde es aber genug Investoren und Geldgeber geben, sagte Kushner. "Es werden fantastische Investitionsmöglichkeiten entstehen."

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Forscher: Tausende OpenAI-KI-Agenten kapern deutsche Website

Tausende autonome KI-Agenten des US-Technologieunternehmens OpenAI haben einer am Freitag veröffentlichten Untersuchung zufolge eigenmächtig eine deutsche Programmierer-Website gekapert. Auf der frei bearbeitbaren Plattform DSEwiki hinterließen sie demnach rund 18.000 Beiträge, in denen sie Antworten auf Testfragen und Tipps zum Umgehen digitaler Sicherheitsbarrieren austauschten.

US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed

Der Arbeitsmarkt in den USA hat sich im August robuster erwiesen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im vergangenen Monat um 162.000, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Präsident Donald Trump nannte die Zahlen "großartig" und erhöhte zugleich den Druck auf die Zentralbank Fed, den Leitzins zu senken.

Ohne Lenkrad und Pedale: US-Verkehrsbehörde nimmt Teslas Robotaxi unter die Lupe

Das selbstfahrende Cybercab von Tesla hat die US-Verkehrsbehörde auf den Plan gerufen. Die Nationale Behörde für Straßen- und Verkehrssicherheit (NHTSA) äußerte zum Start des Robotaxi-Angebots am Freitag Zweifel, dass ein Auto ohne Lenkrad, Pedale und Spiegel die bundesweiten Vorschriften erfüllt. Tesla hatte sein Cybercab wie in den USA üblich selbst zertifiziert.

US-Unternehmen schaffen im August mehr Arbeitsplätze

Unternehmen in den USA haben im August mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im vergangenen Monat um 162.000, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das Weiße Haus kommentierte die Zahlen in Onlinenetzwerken mit einem Foto von Präsident Donald Trump, der die Faust in die Höhe reckt.

Textgröße ändern: