Deutsche Tageszeitung - 17-Jähriger nach Stromschlag in Gleisbett von Berliner U-Bahn gestorben

17-Jähriger nach Stromschlag in Gleisbett von Berliner U-Bahn gestorben


17-Jähriger nach Stromschlag in Gleisbett von Berliner U-Bahn gestorben
17-Jähriger nach Stromschlag in Gleisbett von Berliner U-Bahn gestorben / Foto: © AFP/Archiv

An einem Berliner U-Bahnhof ist am frühen Samstagmorgen ein 17-Jähriger nach einem Stromschlag gestorben. Wie eine Polizeisprecherin sagte, war der Jugendliche in einer größeren Gruppe unterwegs und wollte einen Gegenstand aus dem Gleisbett holen, der ihm heruntergefallen war. Medieninformationen zufolge handelte es sich um eine E-Zigarette.

Textgröße ändern:

Laut Polizei passierte der Unfall kurz nach 03.00 Uhr morgens am Bahnhof Deutsche Oper. Der Jugendliche verletzte sich demnach nach ersten Erkenntnissen an einem Starkstromkabel. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Trotz Baustellen-Rekord: Bahn-Infrastrukturchef strebt Pünktlichkeit von 60 Prozent an

Obwohl eine Rekordzahl an Baustellen geplant ist, will die Deutsche Bahn die Pünktlichkeit im Fernverkehr in diesem Jahr spürbar steigern. Die Pünktlichkeitsquote der Züge solle auf 60 Prozent steigen, sagte Philipp Nagl, Chef der Infrastruktursparte DB Infrago, der "Bild am Sonntag" (BamS). Zuletzt hatte der Wert oft nur bei rund 50 Prozent gelegen.

Trump droht Kanada wegen Annäherung an China mit 100-Prozent-Zöllen

US-Präsident Donald Trump hat Kanada Zölle in Höhe von 100 Prozent angedroht, sollte das Land ein anvisiertes Handelsabkommen mit China abschließen. Trump erklärte am Samstag, der kanadische Premier Mark Carney irre sich gewaltig, wenn er glaube, Kanada in einen Umschlagplatz für chinesische Güter auf dem Weg in die USA machen zu können.

Nach Mercosur-Abstimmung: Grüne bieten Votum für schnelle Ratifizierung an

Nach dem Streit über das Abstimmungsverhalten der Grünen im Europaparlament zum Handelsabkommen Mercosur bemüht sich die Partei um Schadensbegrenzung. Der Vorsitzende der deutschen Abgeordneten, Erik Marquardt, brachte im Gespräch mit den Funke-Zeitungen eine schnelle Ratifizierung des Abkommens ins Spiel – noch bevor das angeforderte Rechtsgutachten vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorliegt.

Deutschland und Italien setzen sich Ziele für noch engere Partnerschaft

Mehr Wettbewerbsfähigkeit, weniger EU-Bürokratie, mehr Sicherheit und gemeinsames Ringen um ein geeintes Europa: Deutschland und Italien haben bei ihren Regierungskonsultationen am Freitag in Rom eine engere Partnerschaft vereinbart. Beim Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mehreren Bundesministern wurden zwei Dokumente unterzeichnet: ein deutsch-italienischer "Aktionsplan für strategische Zusammenarbeit" und eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik.

Textgröße ändern: