Deutsche Tageszeitung - Großes Sparpotenzial beim Laden von E-Autos gegenüber Tanken

Großes Sparpotenzial beim Laden von E-Autos gegenüber Tanken


Großes Sparpotenzial beim Laden von E-Autos gegenüber Tanken
Großes Sparpotenzial beim Laden von E-Autos gegenüber Tanken / Foto: © AFP/Archiv

Bei Aufladung zu Hause sind die Antriebskosten für E-Autos im vergangenen Jahr im Vergleich zu Verbrennern deutlich geringer ausgefallen. "Wer ein E-Auto der Mittel- oder Oberklasse zu Hause auflud, hatte im Vergleich zu einem Benziner rund 56 Prozent niedrigere Antriebskosten", erklärte das Vergleichsportal Verivox am Montag. "Im Vergleich zu Dieselfahrzeugen lagen die Kosten noch rund 30 Prozent niedriger."

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Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis lag demnach bei 34,76 Cent pro Kilowattstunde und der Stromverbrauch von Mittel- und Oberklasseautos bei 16,86 Kilowattstunden. Damit lagen die Antriebskosten bei 5,86 Euro pro 100 Kilometer.

Benziner der gleichen Fahrzeugklasse verbrauchten im Durchschnitt 7,9 Liter pro 100 Kilometer, wie Verivox ausführte. Bei einem durchschnittlichen Benzinpreis von 1,688 Euro pro Liter lagen die Spritkosten bei 13,34 Euro pro 100 Kilometer. Diesel-Pkw verbrauchen im Schnitt weniger (5,2 Liter) und der Kraftstoff kostete im Schnitt 1,611 Euro pro Liter, woraus sich Kosten von 8,38 Euro pro 100 Kilometer ergeben.

Bei Kleinwagen und Kompaktmodellen fallen die durchschnittlichen Verbräuche niedriger aus, bei Verbrennern ist der Unterschied größer als bei E-Autos. Gegenüber Benzinern fiel das Aufladen eines vergleichbaren E-Autos zu Hause noch 45 Prozent günstiger aus, gegenüber Dieselfahrzeugen 29 Prozent.

Wurden E-Autos nur an öffentlichen Ladesäulen aufgeladen, reduziert sich der Kostenvorteil deutlich. Die durchschnittliche Kilowattstunde kostete hier 52 Cent bei Normalladung und 60 Cent bei Schnellladung. Die Kosten für 100 Kilometer stiegen so auf 8,77 Euro und 10,12 Euro. Der Betrieb von Dieselfahrzeugen war also sogar günstiger.

(U.Beriyev--DTZ)

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