Deutsche Tageszeitung - Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas

Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas


Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas
Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas / Foto: © AFP/Archiv

Australische Pub-Besucher zahlen häufig für mehr Bier, als sie tatsächlich serviert bekommen: Behördlich beauftragte Undercover-Ermittler stießen in fast jeder dritten Kneipe auf Verstöße. Wegen ungenauer Messgeräte, nicht zugelassener Gläser oder "Verschütten beim Einschenken" hätten Kunden häufig das Nachsehen.

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Die Ermittler kehrten im Oktober in 436 Pubs ein und überprüften die Serviermengen, wie aus dem Prüfbericht des National Measurement Institute hervorgeht. Die Aufsichtsbehörde stellte in 130 Fällen fest, das nicht die "richtige Menge" ausschenkt wurde.

"Leider kommt es manchmal zu Problemen aufgrund falscher Messgeräte und Verschüttungen - insbesondere, wenn an der Bar viel los ist", erklärte die Australian Hotels Association am Freitag. "Wir arbeiten mit unseren Mitgliedern zusammen, um sicherzustellen, dass wir alle Mängel beheben, damit alle Gäste genau das bekommen, wofür sie bezahlt haben."

Der Bierkonsum in Australien ist in den vergangenen fünf Jahrzehnten zurückgegangen, aber für viele bleibt das Getränk ein wichtiger Teil der Kultur. Nach offiziellen Zahlen lag der Pro-Kopf-Konsum in den vergangenen Jahren bei rund 80 Litern im Jahr. In Deutschland ist der Trend ähnlich, zuletzt waren es hier pro Kopf aber noch knapp 90 Liter.

(U.Stolizkaya--DTZ)

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