Deutsche Tageszeitung - Weiterer Evakuierungsflug aus Oman in Frankfurt eingetroffen

Weiterer Evakuierungsflug aus Oman in Frankfurt eingetroffen


Weiterer Evakuierungsflug aus Oman in Frankfurt eingetroffen
Weiterer Evakuierungsflug aus Oman in Frankfurt eingetroffen / Foto: © AFP/Archiv

Ein weiterer Evakuierungsflug für in der Golfregion festsitzende Reisende ist am Dienstagmorgen in Deutschland eingetroffen. Die Maschine der Lufthansa aus Omans Hauptstadt Maskat landete nach Flughafenangaben um 6.45 Uhr in Frankfurt am Main. Zuvor hatte es in der vergangenen Woche bereits zwei weitere derartige von der Bundesregierung organisierte Flüge aus Maskat gegeben.

Textgröße ändern:

Zahlreiche Reisende können wegen des Iran-Krieges und der wegen iranischen Beschusses erfolgten Schließung oder Einschränkungen an den Flughäfen mehrerer Golfstaaten die Region derzeit nicht oder nur schwer verlassen. Es gibt allerdings auch Flüge von Reiseunternehmen und Fluggesellschaften, um Menschen zurückzuholen.

Die von der Regierung organisierten Flüge sind in erster Linie für vulnerable Gruppen gedacht, also Kranke, Alte, Schwache, Schwangere und Kinder. Die Passagiere wurden vorwiegend auf dem Landweg vor allem aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Oman gebracht.

Die Lufthansa teilte unterdessen mit, dass sie wegen des Krieges Flüge unter anderem von und nach Dubai, Abu Dhabi und Amman zunächst weiterhin bis mindestens zum 15. März aussetzt, Flüge von und nach Beirut, Tel Aviv und Teheran auf jeden Fall auch darüber hinaus. Fluggäste können kostenfrei auf ein späteres Datum umbuchen oder stornieren.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

"Rente mit 63": Neuer Kompromissvorschlag aus der Union - Skepsis bei SPD

Im Streit um die sogenannte Rente mit 63 wird in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion offenbar ein neuer Kompromissansatz diskutiert. Wie am Dienstag die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise berichtete, soll die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren demnach offiziell beibehalten werden. Allerdings sollen Erziehungs- oder Pflegezeiten künftig nicht mehr oder weniger stark berücksichtigt werden. Die SPD sieht den Vorschlag skeptisch.

Länder beraten über Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer und Geld für Nahverkehr

Die Verkehrsminister der Länder wollen bei ihrem Treffen ab Mittwoch über ein bundesweites Ticketangebot für Gelegenheitsfahrer im öffentlichen Nahverkehr beraten. Es gehe um ein Angebot "für Gelegenheitsnutzende mit deutschlandweiter räumlicher Geltung analog zum Deutschlandticket", zitierte die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Dienstag) aus einer Beschlussvorlage für die Verkehrsministerkonferenz. Der Fokus des Treffens liegt vor allem aber auch auf der Finanzierung des Nahverkehrs.

Einzelhandel erwartet gutes Geschäft mit Halloween-Artikeln

Der deutsche Einzelhandel erwartet erneut ein gutes Geschäft mit Halloween-Artikeln. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten die Händler ein Umsatzplus von rund 3,3 Prozent, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) am Dienstag mitteilte. Insgesamt geht der Verband in seiner Prognose von Umsätzen in Höhe von 537 Millionen Euro rund um Halloween und Allerheiligen aus.

Umfrage: Widerstand gegen Zeitumstellung in Deutschland geht zurück

Der Widerstand gegen die turnusmäßige Zeitumstellung hat sich einer Umfrage zufolge abgeschwächt. In einer aktuellen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für die Krankenkasse DAK sprachen sich nur noch 71 Prozent für ein Ende der Umstellung aus, wie die DAK am Dienstag in Hamburg mitteilte. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als 2025 und neun Prozent weniger als 2018, dem Jahr mit der bislang höchsten Ablehnungsquote.

Textgröße ändern: