Deutsche Tageszeitung - Vier Eier mehr pro Jahr: Pro-Kopf-Verbrauch steigt weiter

Vier Eier mehr pro Jahr: Pro-Kopf-Verbrauch steigt weiter


Vier Eier mehr pro Jahr: Pro-Kopf-Verbrauch steigt weiter
Vier Eier mehr pro Jahr: Pro-Kopf-Verbrauch steigt weiter / Foto: © AFP

Der Verbrauch von Eiern in Deutschland hat im vergangenem Jahr erneut zugelegt. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch stieg um vier Eier auf 252 an, wie das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) am Mittwoch vorläufig mitteilte. Der Verbrauch wuchs demnach von zuvor 20,7 Milliarden auf 21 Milliarden Eier an. Mit Blick auf Ostern schätzte das BLZ das Angebot als "knapp, aber langfristig ausreichend" ein.

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Eier seien eine "kostengünstige Quelle für hochwertiges Eiweiß", erklärte BZL-Leiter Josef Goos. Gründe für den steigenden Konsum könnten zudem kohlenhydratarme Ernährungsformen wie "Low Carb" sein oder eine vegetarische Ernährung.

Auch die Zahl der Eier, die jedes Huhn legte, stieg 2025 um vier an, wie das BZL weiter mitteilte. Die Produktion von Konsumeiern im Inland nahm leicht von 15,2 auf 15,3 Milliarden Stück zu. 72 Prozent des heimischen Bedarfs konnte in der Folge mit der inländischen Erzeugung gedeckt werden - damit sank der Selbstversorgungsgrad das vierte Jahr in Folge, dieses Mal um einen Prozentpunkt. Mehr als ein Viertel seines Eierbedarfs muss Deutschland importieren.

Die meisten Eier kamen den Angaben zufolge aus den Niederlanden (69 Prozent), aus Polen (16 Prozent) und Belgien (3,4 Prozent). Hauptabnehmer von deutschen Eiern waren die Niederlande, Belgien und Italien - aufgrund des hohen Inlandsbedarfs sanken die Ausfuhren allerdings um zwölf Prozent.

Die Marktlage sei derzeit durchaus "angespannt", sagte BLZ-Leiter Goos. "Auf der einen Seite haben wir eine erneut gestiegene Nachfrage nach Eiern. Auf der anderen Seite sehen wir sinkende Tierbestände aufgrund von Vogelgrippe oder der neu aufgetretenen Krankheit Newcastle Disease sowie des Rückbaus der Kleingruppenhaltung." Das BLZ schätzt die Versorgung mit Eiern zu Ostern dennoch als sicher ein.

(A.Nikiforov--DTZ)

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