Deutsche Tageszeitung - Energieminister: USA können derzeit keine Ölschiffe eskortieren

Energieminister: USA können derzeit keine Ölschiffe eskortieren


Energieminister: USA können derzeit keine Ölschiffe eskortieren
Energieminister: USA können derzeit keine Ölschiffe eskortieren / Foto: © ROYAL THAI NAVY/AFP

Um den Ölpreisschock zu mildern, hatte US-Präsident Donald Trump Öltankern in der Straße von Hormus Geleitschutz in Aussicht gestellt - doch dies ist nach Angaben aus Washington derzeit unmöglich. US-Energieminister Chris Wright sagte am Donnerstag, die US-Marine sei derzeit "nicht bereit", Tankschiffe zu eskortieren. Wright äußerte sich, nachdem bei einem Angriff auf zwei Öltanker vor der Küste des Irak mindestens ein Besatzungsmitglied getötet und der Ölpreis erneut gestiegen war.

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Wright sagte dem Sender CNBC, der Geleitschutz könne "jetzt noch nicht passieren. Wir sind einfach noch nicht bereit." Die US-Streitkräfte seien im Moment völlig darauf konzentriert, den Iran anzugreifen. Er nannte es aber "sehr wahrscheinlich", dass solche Eskorten bis Ende März stattfinden würden.

Wright hatte am Dienstag auf dem Kurzbotschaftendienst X zunächst behauptet, die Marine habe einen ersten Öltanker erfolgreich eskortiert. Daraufhin gingen die Ölpreise weltweit auf Talfahrt. Kurze Zeit später löschte der Minister seinen Tweet jedoch, und das Weiße Haus dementierte die Angaben des 61-Jährigen.

Die iranischen Revolutionsgarden hatten die Straße von Hormus nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar für geschlossen erklärt. Seitdem werden dort und in der Golfregion immer wieder Schiffe angegriffen. Die Meerenge ist ein Nadelöhr für den globalen Container- und Tankerverkehr. Rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggas-Produktion werden hierdurch transportiert.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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