Deutsche Tageszeitung - Monet-Gemälde für zehn Millionen Euro versteigert - Höchstpreis in Frankreich

Monet-Gemälde für zehn Millionen Euro versteigert - Höchstpreis in Frankreich


Monet-Gemälde für zehn Millionen Euro versteigert - Höchstpreis in Frankreich
Monet-Gemälde für zehn Millionen Euro versteigert - Höchstpreis in Frankreich / Foto: © AFP/Archiv

Ein Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet ist in Paris für knapp 10,2 Millionen Euro versteigert worden. Damit erzielte "Vétheuil, effet du matin" (frei übersetzt: Vétheuil, Morgenstimmung) einen Rekordpreis für ein Monet-Werk bei einer Versteigerung in Frankreich, wie das Auktionshaus Sotheby's am Donnerstag mitteilte. Um das 1901 entstandene Gemälde war demnach bei der Auktion ein zehnminütiger intensiver Bieterwettkampf entbrannt.

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Ein weiteres Werk des Impressionisten - "Les Iles de Port-Villez" (Die Inseln von Port-Villez) aus dem Jahr 1883 - wurde bei der Auktion für 6,45 Millionen Euro versteigert. Die beiden Werke befanden sich bislang in privaten Sammlungen und waren seit rund hundert Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen. Der Schätzwert von "Vétheuil, effet du matin" hatte zwischen sechs und acht Millionen Euro gelegen, der von "Les Iles de Port-Villez" zwischen drei und fünf Millionen Euro.

Die beiden Werke waren geradezu Schnäppchen im Vergleich zum Rekordpreis, der jemals bei einer Auktion für ein Werk von Monet (1840-1926) erzielt wurde. 2019 war bei Sotheby's in New York das Gemälde "Heuhaufen" für 110,7 Millionen Dollar versteigert worden. Das Gemälde gehört zu einer berühmten Serie von Bildern, auf denen Monet Heu- und Getreideschober in ständig wechselndem Licht und bei unterschiedlicher Witterung darstellte.

(V.Sørensen--DTZ)

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