Deutsche Tageszeitung - Russland und Nordkorea feiern Bau der ersten gemeinsamen Straßenbrücke

Russland und Nordkorea feiern Bau der ersten gemeinsamen Straßenbrücke


Russland und Nordkorea feiern Bau der ersten gemeinsamen Straßenbrücke
Russland und Nordkorea feiern Bau der ersten gemeinsamen Straßenbrücke / Foto: © Russian Transport Ministry/AFP

Mit einer Zeremonie an ihrer gemeinsamen Grenze haben Russland und Nordkorea den Bau der ersten Straßenbrücke zwischen den beiden Ländern gefeiert. Die Brücke, die im Sommer für den Verkehr freigegeben werden soll, sei ein "wahrhaft bahnbrechender Schritt in den russisch-nordkoreanischen Beziehungen", erklärte das Außenministerium in Moskau am Dienstag.

Textgröße ändern:

Moskau erklärte weiter, die Brücke werde dazu beitragen, "den Austausch in Handel, Wirtschaft und im Humanitären" zwischen dem Osten Russlands und Nordkorea zu fördern. Ihre Bedeutung gehe weit über ihre technische Aufgabe hinaus.

Die Brücke überspannt den Fluss Tumen, der die Grenze zwischen den beiden Ländern darstellt. Dem russischen Verkehrsministerium zufolge ist sie für 300 Fahrzeuge und knapp 3000 Menschen pro Tag ausgelegt.

Seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine haben sich die Beziehungen zwischen Moskau und Pjöngjang intensiviert. Unter anderem hat Pjöngjang tausende nordkoreanische Soldaten nach Russland geschickt, um in der Ukraine zu kämpfen. Zuletzt hatte Südkorea davor gewarnt, dass Russland und China die nordkoreanische Wirtschaft trotz internationaler Sanktionen wiederbeleben könnten.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

US-Energieminister Wright weist Vorwürfe nach Öl-Abkommen mit Venezuela zurück

Nach der umstrittenen Vereinbarung der USA mit Venezuela über den Zugang zu dessen Öl-Vorräten hat Energieminister Chris Wright Vorwürfe zurückgewiesen, Washington würde das Öl des südamerikanischen Landes "stehlen". "Das stimmt natürlich überhaupt nicht", sagte Wright am Mittwoch vor Journalisten am Flughafen von Caracas. Er fügte hinzu: "Tatsächlich gehört das Öl in Venezuela dem venezolanischen Volk."

Bundesgerichtshof verhandelt über Nutzung von Foto für KI-Training

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe verhandelt am Donnerstag (09.00 Uhr) über die Frage, ob ein Foto für das Training von Künstlicher Intelligenz (KI) genutzt werden darf. Ein Fotograf klagte gegen eine gemeinnützige Organisation, die kostenlos Milliarden von Datensätzen für KI-Training zur Verfügung stellt. Dazu lud sie vorübergehend öffentlich zugängliche Vorschaubilder herunter, auch eins von einem Foto des Klägers. (Az. I ZR 281/25)

Studie: Reale CO2-Bilanz von Plugin-Hybriden wird immer schlechter

Plugin-Hybrid-Autos stoßen im realen Verkehr deutlich mehr CO2 aus, als von den Herstellern angegeben wird - und die Lücke wird einer Studie zufolge immer größer. Bei Autos, die 2021 zugelassen wurden, sind die realen Emissionen im Schnitt 3,5-mal höher als angegeben, wie die Organisation International Council on Clean Transportation (ICCT) am Donnerstag mitteilte. Bei 2023 zugelassenen Wagen stieg die Lücke auf das 4,6-Fache.

Venezuela unterzeichnet milliardenschwere Verträge mit Chevron, ENI und GE Vernova

Im Beisein von US-Energieminister Chris Wright haben die Ölkonzerne Chevron und ENI sowie das Energieunternehmen GE Vernova milliardenschwere Verträge mit Venezuela unterzeichnet. Die Verträge lösten Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich aus und seien "entscheidend, um den Prozess des Friedens, der Chancen und des Wohlstands" für die Venezolaner in Gang zu setzen, sagte Wright am Mittwoch in Caracas an der Seite der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez.

Textgröße ändern: