Deutsche Tageszeitung - Steinmeier startet Kampagne zu neuem "Ehrentag" am 23. Mai

Steinmeier startet Kampagne zu neuem "Ehrentag" am 23. Mai


Steinmeier startet Kampagne zu neuem "Ehrentag" am 23. Mai
Steinmeier startet Kampagne zu neuem "Ehrentag" am 23. Mai / Foto: © AFP/Archiv

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag die Kampagne zu seiner Initiative "Der Ehrentag" gestartet. Er wünsche sich, "diesen Tag zu einem wirklich großen Feiertag zu machen", sagte Steinmeier am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Unter seiner Schirmherrschaft solle der Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai zum ersten Mal als "deutschlandweiter Mitmachtag gewürdigt und gefeiert werden", sagte Steinmeier.

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Vereine und Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger können selbst gemeinnützige Mitmach-Aktionen organisieren und sie auf www.ehrentag.de eintragen, um andere zum Mitmachen einzuladen. Zum Kampagnen-Start sind nach Angaben des Bundespräsidialamts bundesweit bereits mehr als 2000 Aktionen geplant. Mehr als 450 Städte und Gemeinden unterstützen den Mitmachtag.

Der Bundespräsident beschrieb seine Vorstellung vom "Ehrentag" am Donnerstag so: "Jeder packt an - in der Nachbarschaft oder bei irgendeiner Aktion, die gut ist fürs Gemeinwesen." Es gehe darum, "gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln und schlicht und einfach loszulegen", sagte Steinmeier. "So können wir miteinander als Gesellschaft so etwas wie gemeinsame demokratische Grunderfahrungen machen - das Gefühl nämlich, selbst etwas bewirken zu können, selbst etwas zu verändern." Alle Vorschläge seien willkommen: "Jede noch so kleine Aktion zeigt die Größe der Idee."

Für sich selbst hat Steinmeier bereits einige Aktionen ins Auge gefasst. "Ich mache mit beim Frühjahrsputz in einem Sportverein", sagte er. "Ich schmiere Brötchen bei einem Seniorentreff. Ich helfe dem Deutschen Alpenverein beim Ausbessern von Wanderwegen."

Ab Donnerstag soll eine Werbekampagne die Bürgerinnen und Bürger auf den "Ehrentag" aufmerksam machen, teilte das Bundespräsidialamt mit. Über klassische und soziale Medien, Werbespots in Rundfunk und Kinos sowie Außenwerbung - ermöglicht durch Sponsoren - solle eine breite Öffentlichkeit zur Beteiligung am Ehrentag aufgerufen werden.

(S.A.Dudajev--DTZ)

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