Deutsche Tageszeitung - Verdi ruft für Donnerstag und Samstag zu Warnstreiks bei der Postbank auf

Verdi ruft für Donnerstag und Samstag zu Warnstreiks bei der Postbank auf


Verdi ruft für Donnerstag und Samstag zu Warnstreiks bei  der Postbank auf
Verdi ruft für Donnerstag und Samstag zu Warnstreiks bei der Postbank auf / Foto: © AFP/Archiv

Kundinnen und Kunden der Postbank müssen sich an diesem Donnerstag und am Samstag auf geschlossene Filialen einstellen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rief die rund 9000 Beschäftigten der Deutsche-Bank-Tochter zu ganztägigen Warnstreiks auf, um den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen. Die erste Verhandlungsrunde war ergebnislos verlaufen, die zweite ist für den 18. Mai geplant.

Textgröße ändern:

Verdi fordert acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr. Auch "Zukunftsfragen" stünden im Fokus: "Die Integration der Postbank in die Deutsche Bank sowie Filialschließungen und organisatorische Veränderungen sorgen in vielen Bereichen für Unsicherheit unter den Beschäftigten", erklärte die Gewerkschaft.

Die Deutsche Bank legte demnach ein unzureichendes Angebot vor, nach Angaben von Verdi Hamburg von zwei Prozent mehr Lohn nach fünf Nullmonaten.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Autozulieferer Continental verkauft Industriegeschäft an Investmentgesellschaft

Der Autozulieferer Continental will seine Sparte Contitech an eine Tochter der Investmentgesellschaft Lone Star Funds verkaufen. Der mit der Käuferin vereinbarte Wert der Sparte mit dem Industriegeschäft und Kunststoffprodukten betrage "4,0 Milliarden Euro zuzüglich möglicher erfolgsabhängiger Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren", erklärte Continental am Samstag. Das Unternehmen werde damit "zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte ein reiner Reifenhersteller sein".

So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr

Bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr sind im ersten Halbjahr so viele Beschwerden über Verspätungen und Ausfälle von Flug- und Bahnreisen eingegangen wie noch nie: In den sechs Monaten bis Ende Juni erreichten rund 29.000 Schlichtungsanträge die Stelle - das sei ein bisheriger Höchststand, teilte sie am Samstag mit. Vier von fünf Anträge auf Schlichtung betreffen Flüge.

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass es im Zusammenhang mit den neuen automatisierten Grenzkontrollen der EU "noch viel zu tun" gibt. "Wir arbeiten mit den Mitgliedstaaten daran, dass diese technischen Probleme gelöst werden", versicherte sie am Freitag bei einer Pressekonferenz im irischen Cork. Die Kontrollen führen seit Ende vergangenen Jahres an europäischen Flughäfen zu langen Warteschlangen.

Textgröße ändern: