Deutsche Tageszeitung - Reisepässe mit Trump-Porträt: US-Außenministerium kündigt Sonderedition an

Reisepässe mit Trump-Porträt: US-Außenministerium kündigt Sonderedition an


Reisepässe mit Trump-Porträt: US-Außenministerium kündigt Sonderedition an
Reisepässe mit Trump-Porträt: US-Außenministerium kündigt Sonderedition an / Foto: © POOL/AFP

Ein Porträt von US-Präsident Donald Trump soll bald auf einigen Reisepässen prangen: Anlässlich des 250. Jubiläums der US-Unabhängigkeitserklärung werde eine limitierte Auflage von Reisepässen mit Trumps Abbild erstellt, erklärte das Außenministerium in Washington am Dienstag (Ortszeit). Trump wäre damit der erste amtierende US-Präsident, der auf Reisedokumenten zu sehen ist.

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Das Ministerium veröffentlichte in Onlinediensten ein Muster des Passes, auf dem das Bildnis eines streng blickenden Trumps über die Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 gelegt ist. Darunter befindet sich die Unterschrift des US-Präsidenten – in Gold. Ein weiteres Modell aus der Sonderserie zeigt demnach ein historisches Gemälde der Gründerväter der USA.

"Da die Vereinigten Staaten im Juli den 250. Jahrestag Amerikas feiern, bereitet das Außenministerium die Herausgabe einer begrenzten Anzahl speziell gestalteter US-Pässe vor, um dieses historische Ereignis zu würdigen", erklärte Außenamtssprecher Tommy Pigott.

Die Pässe mit dem Trump-Motiv seien ohne zusätzliche Kosten erhältlich, erklärte ein Beamter des Ministeriums. Sie seien "solange der Vorrat reicht" bei einem persönlichem Termin in Washington zu bekommen.

Die oppositionellen Demokraten kritisierten Außenminister Marco Rubio für das neue Pass-Design. Rubio solle mehr Zeit darauf verwenden, sich für ein Ende des Iran-Kriegs einzusetzen, anstatt "amerikanische Steuergelder zu verschwenden, um Trumps Eitelkeit nachzugeben", schrieben die Demokraten des Auswärtigen Ausschusses des Repräsentantenhauses im Onlinedienst X.

Die neuen Pässe sind Teil der beispiellosen Bemühungen des US-Präsidenten, sich durch Namensänderungen von Gebäuden und Institutionen in der US-Hauptstadt zu verewigen. Der Präsident hat bereits das Kulturzentrum Kennedy Center in Trump-Kennedy Center umbenennen lassen und lässt derzeit einen riesigen Ballsaal neben dem Weißen Haus errichten.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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