Deutsche Tageszeitung - Bundesnetzagentur zu Füllständen der Gasspeicher: Nicht in Hektik verfallen

Bundesnetzagentur zu Füllständen der Gasspeicher: Nicht in Hektik verfallen


Bundesnetzagentur zu Füllständen der Gasspeicher: Nicht in Hektik verfallen
Bundesnetzagentur zu Füllständen der Gasspeicher: Nicht in Hektik verfallen / Foto: © AFP/Archiv

Der Chef der Bundesnetzagentur hält Sorgen angesichts der aktuellen Füllstände der Gasspeicher für unangebracht. Er könne zwar emotional verstehen, "sich Mitte Mai schon volle Speicher zu wünschen", sagte Klaus Müller den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Wochenende. "Ökonomisch und auch physikalisch ist das aber nicht notwendig."

Textgröße ändern:

Deutschland habe sich "glücklicherweise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine diversifiziert", also auf eine breitere Basis gestellt, fuhr der Behördenchef fort. Er verwies auf die vier Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee, die bereits im vergangenen Winter "stark geholfen" hätten. Gasspeicher seien zwar immer noch wichtig, "aber diese Fixierung, wie sie in 2022/2023 noch richtig war, die ist so nicht mehr notwendig".

Die Lage im Iran mache es für die Gashändler nicht leichter, trotzdem sei zuletzt Gas eingespeichert worden. Die großen Speicher in Deutschland könnten binnen 30 Tagen befüllt werden, sagte Müller dem RND weiter. "Man muss jetzt nicht in Hektik verfallen."

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Venezuela unterzeichnet milliardenschwere Verträge mit Chevron, ENI und GE Vernova

Im Beisein von US-Energieminister Chris Wright haben die Ölkonzerne Chevron und ENI sowie das Energieunternehmen GE Vernova milliardenschwere Verträge mit Venezuela unterzeichnet. Die Verträge lösten Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich aus und seien "entscheidend, um den Prozess des Friedens, der Chancen und des Wohlstands" für die Venezolaner in Gang zu setzen, sagte Wright am Mittwoch in Caracas an der Seite der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez.

US-Richterin verhindert Abspaltung der Google-Werbeplattform

Die US-Regierung hatte aus Wettbewerbsgründen die Abspaltung der Google-Werbeplattform Ad Manager verlangt, eine Bundesrichterin hat dies aber nun verhindert. Die Richterin Leonie Brinkema erklärte am Mittwoch, stattdessen solle es strengere Auflagen für Google geben. Sie räumte dem Konzern und der Regierung eine Frist von 30 Tagen ein, um sich zu einigen.

Uber streicht weltweit jede zehnte Stelle und stellt Betrieb in Nigeria und Uganda ein

Der Fahrdienstleister Uber reduziert die Zahl seiner Mitarbeiter weltweit um rund zehn Prozent. Die Stellenstreichungen seien Teil einer "umfassenden organisatorischen Veränderung", erklärte Uber-Chef Dara Khosrowshahi am Mittwoch in einer Mitteilung an die Belegschaft.

USA: Goldener Trump-Dollar kommt in Umlauf

In den USA kommt ein goldener Trump-Dollar in Umlauf. Die nationale Prägeanstalt teilte am Mittwoch im Onlinedienst X mit, sie gebe die Münze nun aus. Eine Rolle mit 25 Trump-Dollars kostet laut der Website der Münzanstalt 61 Dollar (rund 53 Euro). Ein Beutel mit 100 Trump-Goldstücken schlägt mit 154,50 Dollar zu Buche, ist also pro Münze günstiger.

Textgröße ändern: