Deutsche Tageszeitung - Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren

Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren


Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren
Väter bei Geburt von Kindern heute im Schnitt älter als vor 30 Jahren / Foto: © AFP/Archiv

Väter sind einer Statistik zufolge bei der Geburt ihrer Kinder heute durchschnittlich merklich älter als vor gut 30 Jahren. 2024 waren sie im Schnitt 34,7 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden anlässlich des am Donnerstag bevorstehenden Vatertags mitteilte. 1991 hatte das Durchschnittsalter noch 31,0 Jahre betragen. Väter waren demnach bei der Geburt im Durchschnitt darüber hinaus 2,9 Jahre älter als die Mütter.

Textgröße ändern:

Laut amtlicher Statistik waren Väter bei der Geburt des ersten Kinds einer Mutter 2024 im Schnitt 33,3 Jahre alt, wie die Statistikbehörde weiter mitteilte. Beim zweiten Kind waren sie durchschnittlich 35,4 Jahre alt, beim dritten 36,6 Jahre. Maßgeblich für die statistische Berechnung ist demnach die Geburtenfolge im Leben der Mutter der Kinder.

Auch Frauen bekommen heute deutlich später Kinder als noch 1991. Damals waren sie bei der Geburt im Schnitt 27,9 Jahre alt. Bis 2024 stieg das Durchschnittsalter um 3,9 Jahre. Mütter waren bei der Geburt ihres ersten Kinds nach Angaben des Bundesamts im Schnitt 30,4 Jahre alt, beim zweiten Kind waren sie 32,5 Jahre und beim dritten 33,5 Jahre alt.

Das Durchschnittsalter bei der Geburt des ersten Kinds erhöhte sich laut Experten über die vergangenen Jahrzehnte kontinuierlich. Als ein wesentlicher Faktor dafür gilt eine längere Ausbildungsdauer und ein damit verbundener späterer Berufseinstieg. Der Anteil von Absolventen weiterführender Schulen sowie Hochschulen erhöhte sich mit der Zeit.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Drittes Quartal: Chinas Wirtschaft wächst um 4,5 Prozent - Binnenkonsum schwach

Die chinesische Wirtschaft ist im dritten Quartal dieses Jahres etwas stärker gewachsen als von Experten erwartet, die Binnennachfrage blieb jedoch schwach. Das Bruttoinlandsprodukt legte von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt am Montag erklärte. Wirtschaftsexperten hatten laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur AFP ein Wachstum von 4,4 Prozent prognostiziert.

Rubio bestreitet Unterbrechung von US-Geheimdienstinformationen an Ukraine

US-Außenminister Marco Rubio hat Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über eine zwischenzeitliche Unterbrechung der Lieferung von US-Geheimdienstinformationen an die Ukraine zurückgewiesen. Es habe keine "Pause" bei der Weitergabe dieser Informationen gegeben, sagte Rubio am Montag bei einem Besuch in Usbekistan. Zugleich forderte er Selenskyj auf, sich auf ein Ende des Kriegs mit Russland zu konzentrieren.

Bericht: VW plant Einfrieren der Gehälter

Der kriselnde Autobauer Volkswagen will laut einem Medienbericht zur Kostensenkung weltweit die Gehälter vieler seiner Beschäftigten bis 2030 einfrieren. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) schreibt, geht dies aus internen Unterlagen hervor, die dem Blatt vorliegen.

Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 4,5 Prozent

Die chinesische Wirtschaft ist im dritten Quartal dieses Jahres etwas stärker gewachsen als von Experten erwartet: Das Bruttoinlandsprodukt legte von Juni bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt am Montag erklärte. Wirtschaftsexperten hatten gemäß einer Umfrage der Nachrichtenagentur AFP ein Wachstum von 4,4 Prozent prognostiziert. Als offizielles Jahresziel hat die Volksrepublik ein Wachstum von 4,5 bis 5,0 Prozent ausgegeben.

Textgröße ändern: