Deutsche Tageszeitung - Fußballweltmeisterschaft: Brauereien erwarten keinen Bier-Boom

Fußballweltmeisterschaft: Brauereien erwarten keinen Bier-Boom


Fußballweltmeisterschaft: Brauereien erwarten keinen Bier-Boom
Fußballweltmeisterschaft: Brauereien erwarten keinen Bier-Boom / Foto: © AFP/Archiv

Die deutschen Brauereien sind "gut vorbereitet" auf die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft, erwarten aber keinen Bier-Boom: Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, "dass sportliche Großereignisse längst kein automatischer Absatzgarant mehr sind", sagte eine Sprecherin des Brauer-Bundes der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Schon die Heim-EM 2024 habe nur begrenzte Effekte gebracht.

Textgröße ändern:

Entscheidend für den Absatz "bleiben deshalb die allgemeine Konsumstimmung sowie Faktoren wie Wetter und der sportliche Erfolg der deutschen Nationalmannschaft", sagte die Sprecherin weiter. Eine "Herausforderung" nannte sie die teils späten Anstoßzeiten.

Die Public-Viewing-Regeln während der WM begrüßte der Brauer-Bund: "Das schafft Planungssicherheit für Gastronomie, Veranstalter und Brauereien und ermöglicht Fans trotz Zeitverschiebung das gemeinsame Fußballerlebnis." Das Bundeskabinett hatte kürzlich die nötigen Ausnahmen von den normalerweise geltenden Lärmschutzregeln beschlossen. Damit können Städte und Gemeinden öffentliche Übertragungen von Spielen auch nach 22.00 Uhr ermöglichen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen

Fast drei Tage nach einem Verlust der externen Stromversorgung durch einen Angriff ist das russisch kontrollierte Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine wieder ans Netz gegangen. Der Strom sei nach Reparaturen an einer Notstromleitung während einer lokalen Feuerpause wiederhergestellt worden, erklärte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit Sitz in Wien am Samstag im Onlinedienst X.

Wirtschaftsweise Grimm und Arbeitgeberpräsident Dulger drängen auf Reformen

Die Forderungen an die Bundesregierung nach weiteren Reformen werden drängender: Der Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger forderte konkrete Schritte innerhalb der kommenden vier Wochen. "Alle Seiten betonen ihre Reformbereitschaft - daraus müssen jetzt Reformen werden", sagte er der "Bild" (Samstag). Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisierte die bisherigen Pläne der schwarz-roten Koalition als unzureichend.

Kleiner Fahrplanwechsel der DB am Sonntag - Strecke Berlin-Hamburg im Fokus

Die Deutsche Bahn öffnet am Sonntag im Zuge des kleinen Fahrplanwechsels wieder die Strecke zwischen Hamburg und Berlin. Bis voraussichtlich Ende des Monats fahren die Züge dort allerdings noch streckenweise mit reduzierter Geschwindigkeit, wie die DB am Samstag mitteilte. Die angepassten Zeiten sind demnach ab Sonntag einsehbar. Die Wiedereröffnung der Strecke bringt auch Verbesserungen für eine Reihe weiterer Verbindungen, etwa nach Sylt und zwischen Prag und Kopenhagen.

Regierung in Kuba öffnet weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen

Die kubanische Regierung hat unter enormem Druck aus Washington erneut Schritte zur Liberalisierung der Wirtschaft des Landes unternommen. Weitere Wirtschaftssektoren würden für Privatunternehmen geöffnet und das Genehmigungsverfahren für neue Unternehmen gestrafft werden, teilte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel am Freitag in einer Fernsehansprache mit. Diese Reformen würden "bald diskutiert und sehr zügig verabschiedet werden".

Textgröße ändern: