Deutsche Tageszeitung - Stellantis investiert eine Milliarde Euro in Frankreich - auch in Mülhausen

Stellantis investiert eine Milliarde Euro in Frankreich - auch in Mülhausen


Stellantis investiert eine Milliarde Euro in Frankreich - auch in Mülhausen
Stellantis investiert eine Milliarde Euro in Frankreich - auch in Mülhausen / Foto: © AFP/Archiv

Der Autokonzern Stellantis, zu dem Opel, Peugeot, Fiat und Chrysler gehören, will mehr als eine Milliarde Euro in Frankreich investieren. In Mülhausen nahe der deutschen Grenze sollen ab 2029 drei neue elektrische und hybride Peugeot-Modelle hergestellt werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Hälfte der Summe solle in Forschung und Entwicklung investiert werden, etwa 40 Prozent in den Standort Mülhausen, erklärte Stellantis-Chef Antonio Filosa. Er stellte das Vorhaben zusammen mit Wirtschaftsminister Roland Lescure und Industrieminister Sébastien Martin am Dienstag vor Ort vor.

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Die Investition dürfte den Standort Mülhausen sichern, an dem Stellantis etwa 4500 Menschen beschäftigt und die Modelle Peugeot 308 und 408 produziert. Das Werk ist eines von fünf Stellantis-Werken in Frankreich.

Der Konzern will bis 2030 eine neue Plattform entwickeln, die für 30 verschiedene Modelle genutzt werden kann. Derzeit arbeitet Stellantis mit fünf verschiedenen Plattformen. Dadurch will das Unternehmen, das 2025 starke Verluste gemacht hat, seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Stellantis will sich künftig vor allem auf vier Marken weltweit konzentrieren: Peugeot, Fiat, Jeep und Ram.

Stellantis-Chef Filosa hatte kürzlich angekündigt, die europäischen Produktionskapazitäten um etwa 800.000 Fahrzeuge zu verringern. Bei Elektroautos soll der Fokus auf kleineren, preisgünstigeren Modellen liegen. 2025 hatte Stellantis einen Verlust von 22,3 Milliarden Euro eingefahren, vor allem wegen milliardenschwerer Abschreibungen.

(N.Loginovsky--DTZ)

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