Deutsche Tageszeitung - Kinderhilfswerk: Eltern interessieren sich nicht genug für digitale Spiele der Kinder

Kinderhilfswerk: Eltern interessieren sich nicht genug für digitale Spiele der Kinder


Kinderhilfswerk: Eltern interessieren sich nicht genug für digitale Spiele der Kinder
Kinderhilfswerk: Eltern interessieren sich nicht genug für digitale Spiele der Kinder / Foto: © AFP/Archiv

Eltern in Deutschland interessieren sich laut einer Umfrage des Kinderhilfswerks oft nicht angemessen für die digitalen Spiele ihrer Kinder. Nur etwas mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hätten den Eindruck, dass sich ihre Eltern oder andere Erwachsene in angemessenem Maße für die von ihnen gespielten digitalen Spiele interessieren, erklärte das Kinderhilfswerk am Mittwoch. Die in seinem Auftrag geführte Forsa-Umfrage wurde im Vorfeld des Weltspieltages am Donnerstag erstellt.

Textgröße ändern:

Bei der repräsentativen Befragung gaben zugleich knapp zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen an, dass ihre Eltern oder andere Erwachsene gut über die von ihnen gespielten Spiele Bescheid wüssten. Fast ebenso viele sagten, dass ihre Eltern oder andere Erwachsene verstünden, warum ihnen diese Spiele Spaß machten.

Weniger als die Hälfte der Befragten sagten, dass sie häufig mit ihren Eltern oder anderen Erwachsenen über die digitalen Spiele sprächen, die sie selbst spielten. Ein Drittel äußerte den Eindruck, dass Eltern oder andere Erwachsene Vorurteile dagegen hätten.

Der Weltspieltag am 11. Juni steht in diesem Jahr unter dem Motto "Spielen verbindet - auch digital!". Damit soll auf die besondere Bedeutung des Gaming als wesentlicher Bestandteil der Lebenswelten junger Menschen aufmerksam gemacht werden. Schirmherrin des Weltspieltags ist Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU).

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Koalition berät mit Sozialpartnern über Reformen - Merz: "Lösungen im Dialog"

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. "Gute Lösungen entstehen im Dialog", schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Beginn des Treffens im Kurzbotschaftendienst X. Gemeinsam mit den Sozialpartnern berate die Bundesregierung, "wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Arbeitsmarkt stärken".

Koalition berät in Spitzentreffen mit Sozialpartnern über Reformen

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition sind am Mittwochabend zu Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden über die geplanten Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft zusammengekommen. Laut Bundesregierung geht es bei dem Treffen im Bundeskanzleramt unter Vorsitz von Kanzler Friedrich Merz (CDU) um einen "Austausch politischer Positionen und Ideen". Entscheidungen sollten noch nicht getroffen werden.

Trump: Neuer Geheimdienstchef Pulte soll Personal abbauen

US-Präsident Donald Trump dringt auf einen Personalabbau bei der Geheimdienstaufsicht. Der neue Geheimdienstkoordinator Bill Pulte solle nach seinem Amtsantritt am 19. Juni "die sofortige und notwendige Verkleinerung seines Büros ausführen und das Personal in die Stammbehörden zurückversetzen", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Bereits die zurückgetretene Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard hatte die Belegschaft in gut einem Jahr um 40 Prozent verringert.

Nach FCAS-Aus: Frankreich will bis 2040 eigenen Kampfjet entwickeln

Nach dem Ende des deutsch-französischen Kampfjet-Vorhabens FCAS hat sich die französische Verteidigungsministerin zuversichtlich gezeigt, dass Frankreich bis 2040 ein eigenes Kampfflugzeug bauen kann. Die französische Industrie sei "derzeit das einzige Team in Europa, das in der Lage ist, ein Kampfflugzeug völlig autonom zu entwickeln und zu produzieren", sagte Verteidigungsministerin Catherine Vautrin am Mittwoch im Senat.

Textgröße ändern: