Deutsche Tageszeitung - DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt

DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt


DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt
DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Vor einem Besuch des chinesischen Handelsministers in Brüssel hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer von der EU einen Fokus auf Zusammenarbeit mit China gefordert. "Neue Handelskonflikte helfen niemandem", erklärte der DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier am Sonntag. "Stattdessen sollten die EU und China einen zielgerichteten Mechanismus schaffen, um Handels- und Investitionsherausforderungen zu adressieren."

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Zugleich betonte Treier die Probleme vieler Betriebe mit Blick auf China. "Viele Unternehmen leiden zunehmend unter Wettbewerbsverzerrungen, die den Standort Europa bedrohen", erklärte er. Zudem sei die Nachfrage aus China nach deutschen und europäischen Produkten "bereits seit längerem auffällig schwach". Dennoch müsse Europa beim eigenen Handelsschutz "strategisch und mit Augenmaß handeln".

Die EU wirft Peking unter anderem vor, den eigenen Unternehmen mit Staatshilfen einen unfairen Vorteil auf dem Weltmarkt zu verschaffen. Auf dem EU-Gipfel vor gut einer Woche sprachen sich die Staats- und Regierungschefs dafür aus, neue handelspolitische Instrumente auszuloten, um Ungleichgewichten im Welthandel zu begegnen.

Vor dem Hintergrund der handelspolitischen Spannungen wird nun am Montag Handelsminister Wang Wentao zu Gesprächen in der belgischen Hauptstadt erwartet. Unter anderem wird Wang EU-Handelskommissar Maros Sefcovic treffen.

(V.Sørensen--DTZ)

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