Deutsche Tageszeitung - Lebenserwartung von Frauen und Männern auf neue Höchstwerte gestiegen

Lebenserwartung von Frauen und Männern auf neue Höchstwerte gestiegen


Lebenserwartung von Frauen und Männern auf neue Höchstwerte gestiegen
Lebenserwartung von Frauen und Männern auf neue Höchstwerte gestiegen / Foto: © AFP

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt ist bei beiden Geschlechtern auf neue Höchstwerte gestiegen: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts betrug sie 2025 für Frauen 83,6 Jahre und für Männer 79,1 Jahre. Wie die Behörde in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, stieg die Lebenserwartung damit verglichen mit dem Vorjahr um knapp zwei Monate bei den Frauen und um etwa drei Monate bei den Männern.

Textgröße ändern:

Während der Corona-Jahre hatte es Rückgänge der Lebenserwartung bei Geburt gegeben, seitdem ging es aber für Frauen und Männer bergauf. Verglichen mit dem Jahr 2022 legte die Lebenserwartung bei Frauen statistisch gesehen um neun Monate und bei Männern um fast 13 Monate zu. Auch die Lebenserwartung der 65-Jährigen nahm weiter zu.

Für die einzelnen Bundesländer gibt die Behörde Dreijahreszeiträume an, also aktuell den Zeitraum 2023 bis 2025. Hier lag Baden-Württemberg vorn, sowohl bei den Frauen (84,4 Jahre) als auch bei den Männern (80,3 Jahre). Die niedrigsten Werte gab es für Frauen im Saarland (82,0 Jahre) und für Männer in Sachsen-Anhalt (76,4 Jahre). Die Differenz zwischen den Geschlechtern zugunsten der Frauen ist in Mecklenburg-Vorpommern mit über sechs Jahren am größten.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

VW-Aufsichtsrat kommt zusammen - IG Metall protestiert wegen Sparkurses

Vor dem Hintergrund von Sparmaßnahmen bei Volkswagen kommt am Donnerstag der Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns zu einer Sitzung zusammen. Dabei will der Vorstand den Aufsichtsrat Medienberichten zufolge über seine Pläne für die Zukunft des Autobauers informieren, die auf Gewerkschaftsseite Befürchtungen vor einem möglichen Kahlschlag wecken. Die IG Metall hat deshalb für Donnerstag "an allen Standorten des VW-Konzerns in Deutschland" zu Aktionen aufgerufen.

Trump meidet auf Rückflug vom Nato-Gipfel Air Force One aus Katar

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab, wie Journalisten an Bord mitteilten. Dies nährte Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.

Bundesregierung will Förderung für Heizungstausch ab 21. Juli deutlich absenken

Die Bundesregierung will die staatliche Förderung für den Heizungstausch schon ab dem 21. Juli absenken. Die sogenannte Gebäudeförderung (BEG) werde ab diesem Datum "mit notwendigen Anpassungen" fortgeführt, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwochabend mit. Demnach soll unter anderem die Höhe der förderfähigen Kosten etwa für den Einbau einer Wärmepumpe sinken, auch der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus werde "zeitlich gestreckt und schrittweise gesenkt".

Krise der Autobauer: VDA-Präsidentin dringt auf bessere Standortbedingungen

Vor der VW-Aufsichtsratssitzung am Donnerstag hat der Spitzenverband der deutschen Autobauer "einschneidende Reformen" angemahnt, damit die Branche wieder auf einen Wachstumskurs einschwenken könne. "Alles, was Wachstum schafft, muss Priorität haben – sei es mit Blick auf die Sozialabgaben, Steuern, Energiepreise, Bürokratieaufwand oder auch Flexibilisierungen am Arbeitsmarkt", erklärte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller. Auch bei den Autobauern selbst sind demnach Anpassungen nötig - dazu gehörten neben Kostendisziplin "leider auch notwendige Personalanpassungen".

Textgröße ändern: