Deutsche Tageszeitung - Essenslieferdienst Delivery Hero einigt sich mit Uber auf Übernahme

Essenslieferdienst Delivery Hero einigt sich mit Uber auf Übernahme


Essenslieferdienst Delivery Hero einigt sich mit Uber auf Übernahme
Essenslieferdienst Delivery Hero einigt sich mit Uber auf Übernahme / Foto: © AFP/Archiv

Der deutsche Essenslieferdienst Delivery Hero hat sich mit dem US-Fahrdienstvermittler Uber auf eine milliardenschwere Übernahme geeinigt. Die beiden Unternehmen trafen dafür eine Zusammenschlussvereinbarung, wie Delivery Hero am Donnerstag mitteilte. Demnach macht der US-Konzern den Aktionären der deutschen Firma ein Barangebot von 41,5 Euro pro Aktie, was einer Unternehmensbewertung von 13 Milliarden Euro entspreche.

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"Diese Übernahme und die geplante Investition von Uber in Deutschland zeigen die Attraktivität des europäischen Tech-Ökosystems", erklärte Delivery-Hero-Chef Niklas Östlund. "Wir beabsichtigen, weiterhin aktiv zu dessen Wachstum beizutragen." Uber habe sich in diesem Zusammenhang verpflichtet, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der dortigen Belegschaft vorzunehmen, erklärte der Essenslieferant weiter.

Der US-Konzern habe überdies zugesagt, sich zu bemühen, bis 2031 zwei Milliarden Dollar in Deutschland zu investieren - mit Fokus auf den "Ausbau seiner lokalen Unternehmensbelegschaft, das Wachstum seines landesweiten Geschäfts sowie auf die Einführung von Angeboten im Bereich autonomes Fahren und Partnerschaften mit der deutschen Automobilindustrie".

Der Delivery-Hero-Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen den Angaben nach die Transaktion. "Der Zusammenschluss mit einem starken Partner ist jetzt der richtige Schritt, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Fähigkeit zur Wertschöpfung für alle Stakeholder von Delivery Hero bestmöglich zu sichern", erklärte die Aufsichtsratsvorsitzende Kristin Skogen Lund.

Delivery Hero hat seinen Sitz in Berlin und bietet Lieferdienste in mehreren Dutzend Ländern in Asien, Europa, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Nordafrika an - auf dem Heimatmarkt Deutschland ist das Unternehmen allerdings so gut wie gar nicht aktiv.

(B.Izyumov--DTZ)

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