Deutsche Tageszeitung - Zahl der Wohnungen in Deutschland steigt um knapp 200.000

Zahl der Wohnungen in Deutschland steigt um knapp 200.000


Zahl der Wohnungen in Deutschland steigt um knapp 200.000
Zahl der Wohnungen in Deutschland steigt um knapp 200.000 / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Wohnungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 196.000 oder 0,4 Prozent angestiegen. Zum Jahresende 2025 gab es rund 44,0 Millionen Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Demnach setzte sich der Trend hin zu größeren Wohnungen und mehr Wohnfläche pro Einwohner weiter fort.

Textgröße ändern:

"Die Gesamtwohnfläche aller Wohnungen stieg in den Jahren von 2015 bis 2025 um 8,9 Prozent und damit etwas stärker als die Zahl der Wohnungen (plus 6,0 Prozent", erklärten die Statistiker. Die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung stieg im Zehnjahresvergleich um 2,6 Prozent auf 94,0 Quadratmeter, die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf um 7,1 Prozent auf 49,5 Quadratmetern. 2015 kamen rechnerisch 2,0 Einwohner pro Wohnung, 2025 waren es noch 1,9.

Mehr als die Hälfte der 44 Millionen Wohnungen in Deutschland befinden sich in Mehrfamilienhäusern. 13,5 Millionen Einfamilienhäuser machen knapp ein Drittel aller Wohnungen aus. Knapp jede achte Wohnung befindet sich in einem Zweifamilienhaus. Geringe Anteile am Wohnungsbestand machen Wohnheime und Wohnungen in Nichtwohngebäuden wie Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen über Gewerbeflächen aus.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

In Frankreich werden Abgaben für Wegwerfmode von Onlinehändlern fällig

Für Billigmode asiatischer Plattformen müssen in Frankreich seit Dienstag Abgaben gezahlt werden: Für eine Billigjacke eines Onlinehändlers wie Shein, Temu oder AliExpress werden bis zu zwölf Euro fällig. Für Unterhosen oder Socken beträgt der von dem Unternehmen geforderte Malus 50 Cent, für ein T-Shirt zwei Euro und für Jeans neun Euro.

Fast-Fashion-Händler Shein legt schwaches Börsendebüt in Hongkong hin

Der Online-Modehändler Shein ist bei seinem lange erwarteten Börsendebüt in Hongkong nur auf verhaltenes Interesse der Anleger gestoßen. Das für sein "Fast Fashion"-Geschäftsmodell bekannte Unternehmen verzeichnete bei seinem Gang aufs Parkett am Dienstag deutliche Kursverluste. Zeitweilig sackte die Aktie um rund zehn Prozent ab.

Verkauf des Berliner Luxushotels Adlon vorerst geplatzt - Neuer Versuch angestrebt

Das Luxushotel Adlon in Berlin wird zunächst nicht verkauft. Bei einer entsprechenden Abstimmung unter den Anlegerinnen und Anlegern des Fonds, dem das Hotel gehört, sei die erforderliche Kapitalmehrheit von 75 Prozent mit einem Ergebnis von 71,04 "knapp verpasst" worden, erklärte die Jagdfeld-Gruppe am Dienstag. Sie managt den Fonds.

Mieterbund: Steigende Wohnkosten belasten Mehrheit der Mieter

Die steigenden Wohnkosten in Deutschland belasten zusehends die Mieterinnen und Mieter: In einer Umfrage des Deutschen Mieterbunds (DMB) sagten 58 Prozent der Befragten, ihre Wohnkosten seien allein in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen. Fast jede und jeder zweite habe deshalb bei Freizeit und Urlaub gespart, fast ebenso viele bei Kleidung, Möbeln oder Haushaltsgeräten. Die Wohnkrise greife mittlerweile "tief" in den Alltag ein, erklärte der DMB am Dienstag.

Textgröße ändern: