Deutsche Tageszeitung - Tesla steigert Umsatz - Musks massive Investitionspläne verunsichern Anleger

Tesla steigert Umsatz - Musks massive Investitionspläne verunsichern Anleger


Tesla steigert Umsatz - Musks massive Investitionspläne verunsichern Anleger
Tesla steigert Umsatz - Musks massive Investitionspläne verunsichern Anleger / Foto: © AFP/Archiv

Der E-Autobauer Tesla hat im zweiten Quartal zwar mehr Umsatz gemacht, der Gewinn fiel jedoch niedriger aus als im Vorjahr. Zudem verunsichern massive Ausgabenpläne von Konzernchef Elon Musk die Anleger. Die Aktie sackte am Mittwochabend infolge der Veröffentlichung der Quartalszahlen um gut vier Prozent ab.

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Tesla hatte Anfang Juli mit deutlich gestiegenen Absatzzahlen unter anderem wegen einer Erholung der Geschäfte in Europa überrascht. Dies führte zu einem Umsatzplus im Quartal von 26 Prozent auf 28,2 Milliarden Dollar. Auf den Gewinn schlug dies jedoch kaum durch: mit 1,1 Milliarden Dollar fiel dieser fünf Prozent niedriger aus als im Vorjahreszeitraum.

Das Unternehmen führt dies auf niedrigere Fahrzeugverkaufspreise, geringere Einnahmen aus regulatorischen Gutschriften und nicht näher spezifizierte "Aufwendungen im Zusammenhang mit Energiegarantien" zurück. Ein weiterer Faktor ist die mehr als doppelte Steigerung der Investitionsausgaben auf 5,8 Milliarden Dollar.

Tesla beteiligt sich gemeinsam mit Musks anderen Unternehmen, SpaceX und xAI, an Terabab, einem 20-Milliarden-Dollar-Projekt in Austin, das in der Eigenbeschreibung als "das epischste Projekt zur Chip-Herstellung aller Zeiten" betitelt wird. Musk sprach am Mittwoch von der "wahrscheinlich schnellsten industriellen Skalierung in den Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg".

Wie andere große Technologieunternehmen wie Google und Amazon sieht sich auch Tesla mit Fragen zum finanziellen Nutzen seines ehrgeizigen und kostspieligen Technologieausbaus konfrontiert. Laut Garrett Nelson, Analyst bei CFRA Research, belasten diese Bedenken hinsichtlich der Ausgaben die Tesla-Aktie. "Das Unternehmen war gegenüber den Märkten einfach nicht sehr transparent, was die erwartete Rendite der getätigten Investitionen angeht."

(S.A.Dudajev--DTZ)

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