Deutsche Tageszeitung - Niedrigwasser: Deutsche Bahn will alte Güterwaggons wieder in Betrieb nehmen

Niedrigwasser: Deutsche Bahn will alte Güterwaggons wieder in Betrieb nehmen


Niedrigwasser: Deutsche Bahn will alte Güterwaggons wieder in Betrieb nehmen
Niedrigwasser: Deutsche Bahn will alte Güterwaggons wieder in Betrieb nehmen / Foto: © AFP/Archiv

Angesichts der abnehmenden Schiffstransporte wegen des Niedrigwassers in Deutschland will die Deutsche Bahn einem Bericht zufolge eigentlich ausgemusterte Güterwaggons wieder in Betrieb nehmen. Dieser Plan gehe aus einem Papier von DB-Cargo-Chef Bernhard Osburg für die "Verkehrsträgerübergreifende Koordinierungsrunde Niedrigwasser" hervor, berichtete die "Rheinische Post" (Samstagsausgabe).

Textgröße ändern:

Es werde "die Reaktivierung dauerhaft abgestellter Güterwagen geprüft und vorbereitet", heißt es in dem der Zeitung vorliegenden Papier. Zudem sollten weitere Wagenkapazitäten "im europäischen Markt" erschlossen werden. DB Cargo könnte so 900 Wagenmobilisieren - 300 davon sofort. "900 Wagen ersetzen 200 Binnenschiffe", führt Osburg den Angaben zufolge aus.

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hatte angesichts des Niedrigwassers angekündigt, dass Fracht von den Binnenschiffen auf Schiene und Straße verlagert werden solle. Die Bundesländer reagierten mit der Lockerung von Sonntagsfahrverboten für Lastwagen. Auch die Bahn soll mehr Güter transportieren.

Insbesondere der Rhein, die wichtigste Wasserstraße des Landes, führt derzeit so wenig Wasser wie nie. Die Binnenschifffahrt ist deshalb stark eingeschränkt.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Bauarbeiter finden in Belgien Gold im Wert von neun Millionen Euro

Bauarbeiter haben in Belgien Gold im Wert von rund neun Millionen Euro entdeckt. Die Polizei veröffentlichte am Freitag Fotos von rund 50 Goldbarren und aufgehäuften Goldmünzen. Sie appellierte zugleich an die Bevölkerung in der ostflämischen Stadt Dendermonde, sich von der Baustelle fernzuhalten. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben von den Bauarbeitern mit der Aussage alarmiert, dass diese "eine großen Menge Gold" entdeckt hätten.

Schuldbekenntnis: Luigi Mangione gesteht tödliche Schüsse auf US-Versicherungschef

Nach den tödlichen Schüssen auf einen US-Versicherungschef in New York im Dezember 2024 hat der Angeklagte Luigi Mangione die Tat gestanden. "Am Morgen des 4. Dezember habe ich in Manhattan auf Herrn Thompson geschossen und er ist gestorben", sagte der 28-Jährige am Freitag in einem Bundesgericht in New York mit Blick auf den getöteten Versicherungschef Brian Thompson. Ihm droht jetzt lebenslange Haft.

Amazon-Gründer Bezos steigt mit Investorengruppe bei FC Liverpool ein

Amazon-Gründer Jeff Bezos steigt mit einer Investorengruppe beim englischen Fußballverein FC Liverpool ein. Die in den USA ansässige Fenway Sports Group, die Eigentümerin des 20-fachen englischen Meisters, gab am Freitag eine Einigung mit dem Konsortium 1892 Holdings über eine Minderheitsbeteiligung bekannt. Das Konsortium wird vom britisch-indischen Millionär Amit Bhatia angeführt. Neben Bezos ist auch Facebook-Mitgründer Eduardo Saverin dabei.

SPD-Politikerin Klose für Übergangszeit bei "Rente mit 63" - Widerspruch aus CDU

Die SPD-Rentenexpertin Annika Klose hat mit Blick auf die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente für Menschen mit mindestens 45 Versicherungsjahren eine fünfjährige Übergangszeit gefordert. Die Reformkommission für die gesetzliche Rente habe das Aus für die sogenannte "Rente mit 63" zwar empfohlen, aber "unter Berücksichtigung des verfassungsrechtlich gebotenen Vertrauensschutzes", sagte Klose den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Widerspruch zu einer Übergangsregelung kam aus der CDU.

Textgröße ändern: