Deutsche Tageszeitung - Zürich kaufte in vier Jahren 47 Liegenschaften mit 527 Wohnungen

Zürich kaufte in vier Jahren 47 Liegenschaften mit 527 Wohnungen


Zürich kaufte in vier Jahren 47 Liegenschaften mit 527 Wohnungen
Zürich kaufte in vier Jahren 47 Liegenschaften mit 527 Wohnungen

Die Stadt Zürich hat zwischen 2022 und 2025 insgesamt 1,3 Milliarden Franken in 47 Liegenschaften investiert. 29 Objekte mit 527 Wohnungen tragen direkt zum städtischen Ziel für gemeinnützigen Wohnraum bei.

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Die erworbenen Grundstücke umfassen insgesamt mehr als 224.000 Quadratmeter. Für 29 Liegenschaften in neun Stadtkreisen mit 527 bestehenden Wohnungen gab die Stadt rund 870 Millionen Franken aus. Auf diesen Grundstücken besteht nach städtischer Berechnung Potenzial für rund 661 zusätzliche Wohnungen.

Weitere 18 Liegenschaften wurden für knapp 440 Millionen Franken als strategische Landreserven gekauft. Die Stadt verfolgt mit ihrer Ankaufspolitik mehrere Ziele: Flächen für öffentliche Einrichtungen sichern, bestehende Grundstücke durch Nachbarparzellen besser nutzbar machen und den Anteil gemeinnütziger Mietwohnungen erhöhen.

Bis 2050 soll in Zürich jede dritte Mietwohnung gemeinnützig sein. Der Stadtrat hat außerdem vorgegeben, bis 2040 rund 3000 zusätzliche städtische Wohnungen zu schaffen. Etwa 50 Wohnungen pro Jahr sollen durch Käufe hinzukommen; zwischen 2022 und 2025 lag die tatsächliche Zahl im Durchschnitt deutlich darüber.

Politisch bleibt die Bilanz umstritten. Die FDP kritisiert die hohen Kosten und fordert einen Stopp weiterer Käufe, während die GLP eine schnellere Nutzung des vorhandenen Baupotenzials verlangt. Die unterschiedlichen Bewertungen zeigen, dass über Tempo, Finanzierung und Umsetzung des Drittelsziels weiter gestritten wird.

(V.Sørensen--DTZ)

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